Mo., 30.05.2016

Bürgerinitiative: Pause beim Protest Forensik: Mediation statt Konflikt?

Plakataktionen und Trecker-Demos der Bürgerinitiative könnten vorerst ruhen. 

Plakataktionen und Trecker-Demos der Bürgerinitiative könnten vorerst ruhen.  Foto: Oliver Werner

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Die Bürgerinitiative „AlexianerForensik – Sicherheit VOR Therapie“ sendet ein Zeichen der Kooperationsbereitschaft. Ein Mediationsverfahren könne zur Konfliktregelung beschritten werden. Protestaktion will die Initiative zunächst ruhen lassen.

Von Dietrich Harhues

Die Bürgerinitiative „AlexianerForensik – Sicherheit VOR Therapie“ ist bereit, den gegenüber den WN geäußerten Vorschlag der münsterischen SPD-Ratsfrau Doris Feldmann aufzugreifen, an einer Mediation zum umstrittenen Freigang teilzunehmen. Um deutlich zu machen, dass die Nachbarn an einer Entspannung der Situation interessiert sind, verzichtet die Bürgerinitiative auf eine geplante Aktion am 2. und 3. Juni vor dem Alexianerkrankenhaus. An diesen Tagen findet im Alexianer das Symposium „Fünf Jahre Christophorus Klinik – Maßregelvollzug in Münster“ statt. Die Bürgerinitiative hatte geplant, die zehn Schilder und Plakate von der Schlepper–Demo am Wall gegenüber der Klinikeinfahrt zu platzieren.

Diese Protestaktion wird nun unterbleiben. Sollte es zu konstruktiven Gesprächen zwischen Klinikleitung und Bürgerinitiative kommen, werden bis auf Weiteres keine neuen Schilder am Kappenberger Damm aufgestellt, kündigt die Initiative an. „Wir sind bereit, über unseren Schatten zu springen“, sagte Anke Knoke-Kahner, Sprecherin der Bürgerinitiative, gegenüber den WN. Die Initiative sei nun gespannt, ob der Träger der forensischen Klinik diese Geste aufgreifen wird.

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