Di., 31.05.2016

Retter im Großeinsatz Unwetter treffen Nordrhein-Westfalen

Retter im Großeinsatz  : Unwetter treffen Nordrhein-Westfalen

Straßen-Überschwemmung in Gronau Foto: Klaus Wiedau

Düsseldorf/Münsterland - 

Schwere Gewitter mit Starkregen und Blitzschlag haben auch am Montagabend Teile Nordrhein-Westfalens getroffen.

Von dpa

Die Feuerwehr im Kreis Euskirchen rückte zu rund 150 Einsätzen aus. Betroffen waren vor allem das Stadtgebiet Mechernich und die Gemeinde Kall. Die Einsätze waren gegen 2.00 Uhr am Dienstagmorgen beendet, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte.

In Kall stand die Produktionshalle eines großen Industriebetriebs unter Wasser.Kall in der Eifel war nach den Messungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) das Regenzentrum in Nordrhein-Westfalen. An der Station Kall-Sistig seien innerhalb von 24 Stunden 64 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen worden, sagte DWD-Meteorologin Ines Wiegand in Essen.

Fotostrecke: Schwere Unwetterschäden in Deutschland

Stark getroffen habe der Regen auch den Niederrhein, in Dinslaken seien innerhalb von 24 Stunden 55 Liter Regen gefallen, in Alpen 53 Liter.Am Dienstag macht der Regen eine Pause und es wird zunehmend sonnig mit Temperaturen von bis zu 24 Grad. In der zweiten Hälfte der Nacht zum Mittwoch werde aber bereits das nächste Niederschlagsgebiet von Nord-Osten nach NRW hereinziehen und sich im Laufe des Tages auf das ganze Land ausbreiten, sagte Wiegand.

Dann könne es auch wieder Gewitter und Starkregen geben. Am Montag hatte das heftige Unwetter in Nordrhein-Westfalen reihenweise Unterführungen und Keller überflutet. Mehrere Blitzeinschläge in Stellwerke und Oberleitungen störten den Bahnverkehr.

Kurz, aber heftig: Auch im Münsterland gab ein Unwetter-Intermezzo über Gronau am frühen Montagabend eine Vorstellung davon,  was die Menschen in Südwesten Deutschlands in den vergangenen Tagen über längere Zeit durchgemacht haben.

Fotostrecke: Überflutete Straßen, umgeknickte Bäume in Gronau

Am Düsseldorfer Flughafen wurden zahlreiche Starts und Landungen gestrichen. So heftig wie in anderen Bundesländern waren Sturm und Regen in NRW aber nicht.

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