Polizei fahndet nach Tatverdächtigem
Ex-Freundin getötet und Feuer gelegt

Beckum -

Die Polizei fahndet nach einem 27-Jährigen aus Wadersloh. Mit hoher Wahrscheinlichkeit soll er seine 22-jährige Ex-Freundin getötet haben.

Samstag, 08.07.2017, 14:39 Uhr

Polizei fahndet nach Tatverdächtigem : Ex-Freundin getötet und Feuer gelegt
Foto: Feuerwehr Beckum

Die Feuerwehr rückt aus, um einen Brand zu bekämpfen – und entdeckt beim Einsatz eine Leiche. Weil schnell feststeht, dass der Tod nicht Folge des Feuers war, wird eine Mordkommission eingesetzt.

Inzwischen fahnden die Ermittler nach einem 27-Jährigen aus Wadersloh. Mit hoher Wahrscheinlichkeit soll es sich bei dem Leichnam um die Ex-Freundin des Waderslohers, eine 22-jährige Frau aus Beckum, handeln. Die Staatsanwaltschaft geht von einer Beziehungstat aus.

„Der 27-Jährige ist dringend tatverdächtig, seine Ex-Freundin in der Nacht zum Freitag nach einem Streit in der Wohnung der jungen Frau getötet zu haben“, erklärt Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. Vermutlich wollte der junge Mann seine Tat verdecken und setzte deswegen die Wohnung der jungen Frau in Brand und flüchtete.

Eine Richterin erließ Haftbefehl wegen Totschlags und besonders schwerer Brandstiftung gegen den 27-jährigen Beschuldigten. Zudem ordnete sie die öffentliche Fahndung an.

Der 27-Jährige ist dringend tatverdächtig, seine Ex-Freundin in der Nacht zum Freitag nach einem Streit in der Wohnung der jungen Frau getötet zu haben.

Martin Botzenhardt

Der Beschuldigte führt eine scharfe Schusswaffe mit sich. Sollte er angetroffen werden, ist unverzüglich, ohne eigenmächtiges Handeln, die Polizei über den Notruf 110 zu verständigen.

Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter ✆ 0 25 81 / 60 00.

Lauter Knall

Die Tat hatte sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ereignet. Um 2.21 Uhr wurde Alarm ausgelöst. Die Rettungskräfte mussten Feuer in einem Zweifamilienhaus am Nordwall bekämpfen. Dabei entdeckten sie die Leiche entdeckt. Als die Feuerwehr eintraf, stand ein Zimmer komplett in Flammen.

Vor dem Haus trafen die Einsatzkräfte eine 74-jährige Bewohnerin, die angab, dass sich wahrscheinlich noch eine Person im Haus befinden würde. Die Frau wurde direkt mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Anwohner sagten später, sie hätten vor dem Brand einen lauten Knall gehört.

Den Feuerwehrleuten, die mit 24 Kräften sowie sechs Fahrzeugen vor Ort waren, gelang es, den Brand erfolgreich zu bekämpfen und eine Ausdehnung des Feuers auf weitere Teile des Gebäudes zu verhindern.

Bereits am Freitag begann ein Brandsachverständiger damit, das Wohnhaus zu begutachten.

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