Mi., 03.01.2018

DNA-Proben werden untersucht Zwei Schafe in Ladbergen getötet: War es Hund oder Fuchs?

Am Schulenburger Weg befinden sich viele Weideflächen. Auf einer von ihnen wurden am Dienstag zwei Schafe getötet und ein drittes Tier verletzt.

Am Schulenburger Weg befinden sich viele Weideflächen. Auf einer von ihnen wurden am Dienstag zwei Schafe getötet und ein drittes Tier verletzt. Foto: Sigmar Teuber

Ladbergen - 

Johannes Tiltmann, Sprecher der Kreispolizeibehörde Steinfurt, ist sicher, dass auch Isegrimm bei Gesprächen über das Geschehen wieder ins Spiel gebracht werden wird. Schließlich hatte der Wolf schon als Übeltäter herhalten müssen, als im November 2017 in Lengerich ein Schaf gerissen worden war. Was sich am Ende als falsch herausstellte: An dem toten Tier fanden sich Spuren von einem Hund.

Von Sigmar Teuber

Der Beamte warnt deshalb vor derartigen Spekulationen. Fakt ist offenbar, das bestätigt auf Anfrage der Westfälischen Nachrichten Johannes Tiltmann ebenso wie Wilhelm Deitermann von der Pressestelle des Landeamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Nordrhein-Westfalen, dass am Dienstag „auf einer umzäunten Weidefläche am Schulenburger Weg“ zwei Schafe getötet und ein drittes verletzt worden sind.

Die toten Tiere, so Johannes Tiltmann, wiesen „starke Verletzungen“ auf. Verursacher könne – wie im vergangenen Jahr in Lengerich – ein Hund sein. Ebenso denkbar sei aber auch ein Angriff zum Beispiel durch einen Fuchs.

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„Wir stehen erst am Anfang unserer Ermittlungen“, erklärt der Polizeisprecher. Eingehende Untersuchungen in den kommenden Wochen würden sicher zeigen, wie die beiden Schafe zu Tode gekommen sind.

Wie es in solchen Fällen üblich sei, sei auch eine Wolfsberaterin eingeschaltet worden, so das LANUV. Es seien DNA-Proben genommen worden, die zeigen sollen, welches Tier die Schafe gerissen habe.

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