Di., 27.02.2018

Kilimandscharo in 24 Stunden Den Gipfel fest im Blick

Das Projekt „Kili24Stunden“ ist bislang problemlos verlaufen. Darüber freuen sich (v.l.) Joachim Wechner, Michael Fehmer, Anni Dämpfle, Elineema Sadikiel und Zeinab Ansell.

Das Projekt „Kili24Stunden“ ist bislang problemlos verlaufen. Darüber freuen sich (v.l.) Joachim Wechner, Michael Fehmer, Anni Dämpfle, Elineema Sadikiel und Zeinab Ansell. Foto: Kili24Stunden

Havixbeck - 

Auf den Gipfel des Kilimandscharo und wieder hinab in 24 Stunden. Dieses Ziel haben sich der Havixbecker Michael Fehmer und Joachim Wechner gesetzt. Mit ihrem Projekt sammeln die Sportler Spenden für hilfsbedürftige Kinder in Afrika.

Von Ansgar Kreuz

Intensiv bereiten sich Michael Fehmer aus Havixbeck und Joachim Wechner derzeit in Tansania auf den Höhepunkt ihres Wohltätigkeitsprojekts „Kilimandscharo in 24 Stunden“ vor. Am kommenden Sonntag (4. März) brechen der Ausdauer- und der Bergsportler auf, um den höchsten Berg Afrikas innerhalb von 24 Stunden zu erklimmen. Mit der besonderen sportlichen Herausforderung verbinden sie das Ziel, Spenden für hilfsbedürftige Kinder in Afrika zu sammeln.

„Der zweite Vorbereitungsblock ist abgeschlossen und die Gipfel des Little Meru mit 3800 Metern und des Mount Meru mit fast 4600 Metern Höhe konnten erfolgreich erreicht werden“, berichtet Michael Fehmer aus Tansania. „Dieses viertägige Programm nannte sich ‚Train and sleep‘ in großer Höhe und gab dem Körper den erwünschten Höhenreiz. Bislang lief alles problemlos.“

Inzwischen haben sich Joachim Wechner und Michael Fehmer zum Kilimandscharo aufgemacht. „Über die Shira-Lemosho-Route werden wir in sieben Tagen bis zum Gipfel und einen schnellen Abstieg gehen“, teilt der Havixbecker mit. Am morgigen Donnerstag soll der Gipfel erreicht werden. „Freitag kehren wir ins Basecamp Springlands in Moshi zurück, dann erfolgt die finale Vorbereitung auf den schnellen Auf- und Abstieg und noch ein Ruhetag“, blickt Fehmer auf die kommenden Tage.

Mit der Non-Profit-Organisation „Zaras Charity“ besprach das Duo die Verwendung der Spenden. „Zeinab Ansell, Chief of Zaras Charity, möchte unsere Gelder für den Neubau der Masai Preschool im Schutzgebiet Ngorongoro einsetzen“, erklärt Joachim Wechner. Das bisherige Schulhaus diene mehr schlecht als recht dem Unterricht für etwa 90 Kinder. Mit Eifer werde an der Umsetzung gearbeitet.

„Wir waren und sind sehr beeindruckt von der Professionalität mit der uns begegnet wird“, berichtet Michael Fehmer. „Die Nachhaltigkeit und Transparenz, die wir in jedem Fall haben wollten, ist vollumfänglich gegeben.“

Das neu zu errichtende Gebäude soll den Namen Projektes tragen. Zur Anbringung des „letzten Anstriches“, Einweihung und Eröffnung wurden Joachim Wechner und Michael Fehmer bereits eingeladen.

Groß war die Freude auch darüber, dass mit großzügiger Unterstützung von Anni Dämpfle eine komplette Bergausrüstung, die den Standards des Projektteams entspricht, für den Bergführer Elineema Sadikiel finanziert und an ihn übergeben werden konnte. Der 42-jährige Familienvater arbeitet seit 2003 am Kilimandscharo. Etliche Male ist er bereits auf Gipfel gewesen.

„Eli, so sein Rufname hier, begleitet uns bereits während des gesamten Bergprogramms und natürlich auch auf dem 24-Stunden-Lauf“, berichtet Michael Fehmer.

 

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