Sa., 03.03.2018

Arbeiten an der L 851 ruhen Vor Juni wird es sicher nichts

Stillstand: An der Baustelle auf der Landesstraße 851 geht witterungsbedingt derzeit nichts. Der Landesbetrieb rechnet nicht damit, dass die Maßnahme vor Juni abgeschlossen sein wird.

Stillstand: An der Baustelle auf der Landesstraße 851 geht witterungsbedingt derzeit nichts. Der Landesbetrieb rechnet nicht damit, dass die Maßnahme vor Juni abgeschlossen sein wird. Foto: Dietmar Jeschke

Drensteinfurt/Sendenhorst - 

Die Arbeiten an der Landesstraße 851 zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst liegen buchstäblich „auf Eis“. Angesichts der Nachbesserungen und des Winterwetters wird sich die Fertigstellung wohl auf mindestens Juni verzögern.

Von Dietmar Jeschke

Die klirrende Kälte sorgte derzeit vielerorts für Stillstand „am Bau“. Auch auf der Trasse der Landesstraße 851 zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst, wo die Arbeiten nun seit einiger Zeit ruhen. Der Grund: Da die Frostschutzschicht – wie berichtet – nachgesiebt werden muss und das nur mit Wasser funktioniert, geht angesichts der anhaltenden Minusgrade derzeit buchstäblich nix.

Mit Folgen für den Gesamtzeitrahmen. Denn sollten die Arbeiten im ersten Teilabschnitt zwischen Drensteinfurt und der Gaststätte Peters an der Ortsgrenze zu Sendenhorst eigentlich spätestens im Mai fertig werden, so rechnet Josef Brinkhaus von der Regionalniederlassung Coesfeld des Landesbetriebs Straßen NRW nun damit, dass es mindestens Juni werden wird.

Ob und wie lange danach wieder „freie Fahrt“ zwischen den beiden Nachbarstädten herrschen wird, ist gleichfalls noch offen. Hatte der Landesbetrieb noch Ende 2017 angekündigt, den zweiten Teilabschnitt in Richtung Sendenhorst möglichst unmittelbar im Anschluss sanieren zu wollen, so „rudert“ er nun erst einmal ein wenig zurück. Planerisch, so Josef Brinkhaus, sei zwar alles aufbereitet. Und auch der Grunderwerb befinde sich mittlerweile in den letzten Zügen. „Es geht nur noch um einige kleinste Vertragsdetails“, sagt Brinkhaus. Zudem hat das Verkehrsministerium in dieser Woche mitgeteilt, dass es die Sanierung der L 851 im laufenden Jahr mit 250 000 Euro unterstützen will. „Eine Anschubfinanzierung“, so Brinkhaus. Denn die gesamten Kosten für die Sanierung des zweiten Teilabschnitts sind mit etwa einer Million Euro kalkuliert – Extras wie die Radwegverbindung außen vor.

Ob es nun tatsächlich direkt im Sommer weitergeht, ist aber trotz dieser Rahmenbedingungen noch längst nicht entschieden. Zum einen, erklärt Brinkhaus, weil sich die Frage stelle, ob man die neue Baustelle gleichfalls über den Winter ziehen möchte – inklusive weiterer wochenlanger Ruhezeiten. Zum anderen, weil der Landesbetrieb zunächst seine Gesamtmaßnahmenliste hinsichtlich ihrer Prioritäten abzuarbeiten habe. Und das, so Brinkhaus, soll nun in den nächsten Tagen passieren. „Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagt der Sprecher des Landesbetriebs.

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