So., 04.03.2018

GroKo Das sagt der Chef der Münsterland-SPD zum Mitgliederentscheid

GroKo: Das sagt der Chef der Münsterland-SPD zum Mitgliederentscheid

Das Ergebnis des SPD-Mitgliedervotums wurde in der SPD-Zentrale verkündet. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Sendenhorst - 

Bernhard Daldrup reagierte mit Freude auf das Abstimmungsergebnis. "Die 66 Prozent liegen oberhalb meiner Erwartung, ich hatte immer mit 60 zu 40 gerechnet", sagte der Chef der Münsterland-SPD unserer Zeitung.

Von Frank Polke

Daraus erwachsen für ihn aber drei zentrale Aufgaben für die SPD. "Wir müssen den Koalitionsvertrag umsetzen und in praktische Politik gießen. Zudem muss der Eneuerungsprozess der Partei auf allen Ebenen angegangen werden." Als dritte Aufgabe müsse die Parteiführung jetzt dafür sorgen, dass "wir auch die, die sich jetzt mit ihrer Position nicht durchgesetzt haben", eingebunden werden. Daraus müsse dann auch Zustimmung für die Partei erwachsen. "Darauf kommt es ja auch an", so Daldrup weiter, der für den Kreis Warendorf im Bundestag sitzt.

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Unklar ist, ob und wer für die SPD aus dem Münsterland mögliche Posten in einer neuen großen Koalition erhalten kann. Genannt wird immer mal Svenja Schulze, die als SPD-Generalsekretärin der NRW-SPD durchaus über Einfluss vefügt. Die münsterische SPD-Politikerin kommt aber vielleicht auch für den personellen Neuanfang der Landespartei in Frage. Auf CDU-Bezirksebene haben bereits die Steinfurter Abgeordnete Anja Karliczek und der Vorsitzende der CDU im Kreis Borken, Jens Spahn, ihre Nominierung für Ministerämter sicher. Damit ist die Region gut in Berlin vertreten.

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