Mi., 07.03.2018

Tecklenburger Nordbahn Vorsicht: Ab Montag rollen die Güterzüge

Ab nächster Woche rollen wieder mit Kies beladene Güterzüge auf den Gleisen der Tecklenburger Nordbahn. An den Bahnübergängen ist besondere Vorsicht der Straßenverkehrsteilnehmer gefordert.

Ab nächster Woche rollen wieder mit Kies beladene Güterzüge auf den Gleisen der Tecklenburger Nordbahn. An den Bahnübergängen ist besondere Vorsicht der Straßenverkehrsteilnehmer gefordert. Foto: RVM

Westerkappeln/Tecklenburger Land - 

Auf der Strecke der Tecklenburger Nordbahn rollen ab dem kommenden Montag (12. März) wieder Güterzüge. Das teilt die Regionalverkehr Münsterland (GmbH) als Betreiberin der Strecke mit.

Bedingt durch Bauarbeiten im Bahnhof Rheine sollen mit Kies beladene Güterzüge aus Sachsen-Anhalt ab Osnabrück über Westerkappeln, Mettingen und Recke umgeleitet werden. Bis etwa Mitte April bringen diese ihre Fracht laut Mitteilung ins niedersächsische Spelle. Dabei werden jede Woche bis zu vier Züge in Richtung Rheine und wieder zurück fahren.

Die Abfahrtszeiten in Osnabrück sind nach Angaben der RVM jeweils montags, dienstags, mittwochs und freitags um 20.30 Uhr vorgesehen. Die planmäßige Ankunft in Rheine werde dann an den genannten Tagen um 23 Uhr sein. In die umgekehrte Richtung geht es montags, dienstags, mittwochs und freitags jeweils um 16.30 Uhr in Rheine, die Ankunft der Züge in Osnabrück wäre dann jeweils um 19 Uhr.

Die RVM weist darauf hin, dass kurzfristige Änderungen des Fahrplans möglich sind.

Nachdem der Güterzugverkehr über einige Jahre ruhte, mahnt die RVM alle Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht an den Bahnübergängen. „Jeder Straßenverkehrsteilnehmer muss vor dem Überqueren der Gleise sicherstellen, dass sich kein Zug nähert“, empfiehlt Johann Ubben, Bereichsleiter RVM-Eisenbahn.

Die Sicherheit an den Bahnübergängen werde groß geschrieben. An allen Übergängen stünden daher Andreaskreuze, die dem Zug Vorrang vor allen anderen Verkehrsteilnehmern gewährten. Stärker genutzte Bahnübergänge seien zusätzlich mit Ampeln, Schranken oder Umlaufsperren ausgestattet.

An weniger stark befahrenen Straßen müsse sich jeder Verkehrsteilnehmer selbst einen Überblick verschaffen, bevor er die Gleise betritt. „Nur wenn kein Zug zu sehen und zu hören ist, darf das Gleisbett überquert werden“, betont Ubben.

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