Lebensgefährliche Verletzung
Baby doch nicht von Hund gebissen - Vater festgenommen

Osnabrück -

Überraschende Wende: Das Baby, das am Dienstag (15.5.) in Osnabrück verletzt worden ist, wurde nicht wie zunächst von der Polizei gemeldet von einem Hund gebissen. Das ergab eine rechtsmedizinische Untersuchung. Die Polizei ermittelt gegen den Vater des Kindes. 

Donnerstag, 17.05.2018, 13:59 Uhr

Lebensgefährliche Verletzung: Baby doch nicht von Hund gebissen - Vater festgenommen
Ein Säugling wurde in Osnabrück lebensgefährlich verletzt. (Symbolbild) Foto: dpa

Rechtsmedizinische Untersuchungen haben nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück ergeben, dass die schweren Verletzungen nicht von einem Hundebiss herrühren. Nach aktuellem Ermittlungsstand schließen die Behörden eine Hunde-Attacke aus. Die weiteren Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes richten sich nun gegen den 24-jährigen Vater des Kindes.

Dieser wurde vorläufig festgenommen und wird noch am Donnerstag (17.5.) dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Das Kind wurde
lebensgefährlich verletzt, sein Zustand ist aber weiterhin stabil.

Am Dienstag hatte die Polizei Osnabrück noch mitgeteilt, dass nach Aussage von Zeugen ein unbekannter, mittelgroßer Hund auf die Familie zugelaufen sei, der zunächst mit den anderen Hunden gespielt und schließlich unvermittelt den erst wenige Tage alten Säugling angegriffen habe.

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