Di., 04.03.2014

Frontalkollision Zwei Jugendliche bei Unfall auf der B54 gestorben

Frontalkollision : Zwei Jugendliche bei Unfall auf der B54 gestorben

Nach einem schweren Unfall wurde die B54 am Montagnachmittag teils in beiden Richtungen gesperrt. Foto: Uwe Renners

Borghorst/Nordwalde - (Update 18.45 Uhr) Die B 54 zwischen Altenberge und Steinfurt bleibt in den Schlagzeilen. Zwei Jugendliche sind am Montagmittag bei einem Verkehrsunfall zwischen Steinfurt-Borghorst und Nordwalde ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Frontalzusammenstoß drei weitere Beteiligte schwer verletzt.

Von Uwe Renners

Nach ersten Erkenntnissen  geriet ein Fahrzeug mit Steinfurter Kennzeichen auf dem Weg nach Münster ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte es mit einem Auto aus Nordhorn. Zwei Jugendliche, die auf der Rückbank des Steinfurter Fahrzeugs saßen, wurden  aus dem Auto geschleudert. Beide starben noch an der Unfallstelle. Die Autofahrerin wurde schwer verletzt. Von den drei Insassen in dem anderen Fahrzeug wurden laut Polizei zwei schwer und einer leicht verletzt.

Keine Trennwand

Auf der Strecke gibt es keine bauliche Trennung der Fahrbahnen. Diese war in den vergangenen Monaten immer wieder Thema und wird von vielen gefordert.

Zeugen gesucht

Ein Sachverständiger untersuchte am Montag die Unfallstelle und die Unfallspuren. Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben oder die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Steinfurt (Telefon 0 25 51/15 41 15) zu melden.

Pressekonferenz

Der Unfall wird sicher auch Thema bei einer Pressekonferenz am Dienstag im Steinfurter Kreishaus sein. Dort wollen Polizei und der Landesbetrieb Straße NRW über geplante bauliche Veränderungen berichten. Eine Trennwand wird das aber wohl nicht sein. 



Zwei Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Steinfurt und Altenberge sowie ein ADAC-Rettungshubschrauber im Einsatz. Polizeisprecher Johannes Tiltmann erklärte, dass die B54 für mehrere Stunden gesperrt bleiben müsse, die Staatsanwaltschaft sei informiert worden. 



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