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Fr., 14.09.2012

Schüler können kleine Roboter selbst bauen und programmieren Lernen mit Lego-Steinen

Schüler können kleine Roboter selbst bauen und programmieren : Lernen mit Lego-Steinen

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für den Informatik-Unterricht stecken in den Lego-Baukästen. Die Schüler können dabei ihre Kreativität entfalten. Foto: dk

Senden. Legosteine kennt jeder. Seit mehr als fünfzig Jahren sorgen sie in den meisten Kinderzimmern für eine bunte Unordnung. Doch auch für die farbigen Plastikklötzchen hat die Zukunft schon begonnen!

Von Dieter Klein

So wie am Josef-Hayden-Gymnasium in Senden. Hier arbeitet Mathematik-, Physik- und Informatik-Lehrer Michael Fels mit seinen Schülern der 8. und 9. Klasse im Computerzentrum mit „Lego-Steinen der Neuzeit“. Die gibt es in rund 300 Euro teuren Kästen, die mit Akkus, einem vorprogrammierten so genannten „NXT-Stein“, einem 32-Bit-Prozessor mit Modulen und Sensoren für Bluetooth, Lautsprecher, Display, Ultraschall oder Optik ausgestattet sind. Den IT-Schülern wird damit die Möglichkeit gegeben, eigenständig kleine Roboter zu bauen, um diese dann per Computer-Programmierung komplizierte technisch-mechanische Probleme lösen lassen.

Am Donnerstag hatte das Gymnasium Besuch von Marius Galuschke, einem Lego-Mitarbeiter der Sparte „Lego-Education“. Im Gepäck für die Pädagogen des Gymnasiums, Mitarbeitern der Realschule, Lehrern aus Lüdinghausen und Dülmen: die neuesten Lego-Zusatzkästen für die spielerische Ausbildung von Informatik-Schülern. Er ist gewissermaßen ein Spielzeug-Vertreter für zukunftsorientiertes Lernen.

Im Rahmen der Präsentation dieser „Lego-Lernkultur“ erfuhren die Anwesenden die vielfachen Möglichkeiten der Anwendung, um gleich mehrere Bildungsziele zu erreichen: Kreativität entwickeln, kein reproduziertes, sondern selbst angeeignetes Wissen verwenden („Learning by doing“), Förderung des persönlichen Ehrgeizes im Team, oder auch das Erkennen der Balance zwischen Herausforderung und Können.

„Wir haben Schulen wo bereits kleine Roboter gebaut wurden, die lebensrettende Aufgaben wahrnehmen“, versicherte der Mann mit dem – wie er selbst behauptete – „schönsten Beruf der Welt.“ Schließlich spiele er jeden Tag mit den Plastiksteinen. Vorsicht: „Nummer 5 lebt!“

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