Di., 24.05.2016

Nur sieben von elf Kommunen nutzen Abos Verhaltene Nachfrage nach Mobi-Tickets

Kreis Coesfeld (fs). Das zu Jahresbeginn eingeführte Mobi-Ticket wird nur verhalten nachgefragt. Das wurde am Dienstag im Bau- und Verkehrsausschuss des Kreises bekannt. Lediglich sieben von elf Kommunen im Kreis haben das Ticket bisher in Anspruch genommen. „Im April gab es schon Überlegungen, ob der Gültigkeitsbereich der Fahrkarten erweitert werden soll“, sagt Martina Henke von ZVM-Bus.

Von Florian Schütte

Einstimmig stimmte der Ausschuss dem Beschlussvorschlag zu, die Verwaltung prüfen zu lassen, wie sich eine Erweiterung auf die Preisstufen 3 und 4 auswirken würde und wie es um die Informationen zum Mobit-Ticket in den einzelnen Kommunen bestellt ist. Denn auffallend sei die unterschiedliche Nachfrage. Momentan seien die größten Abnehmer der Abos Senden (65), Rosendahl (29) sowie Havixbeck (14) und Dülmen (12). Gar keine Nachfrage sei hingegen aus Ascheberg, Billerbeck, Coesfeld und Olfen zu verzeichnen. Dies führe dazu, dass nur etwa 27 Prozent der Mittel, die das Land NRW zur Verfügung stellt, abgerufen werden. Stefan Kohaus (Grüne) kündigte für seine Fraktion an, dem Beschlussvorschlag zuzustimmen, eine Erweiterung auf die Preisstufen 3 und 4 nach der Sommerpause aber auch konkret einzufordern. Das Mobi-Ticket ist als normales Abo, als 9-Uhr-Abo, als 60plusAbo und als FunAbo erhältlich und kann von Sozialleistungsberechtigten zum stark reduzierten Preis erworben werden.

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