Di., 24.05.2016

Bündel aus sieben Regionallinien wird neu ausgeschrieben / Kreis will bei Fahrplänen mit Status quo arbeiten Schulverkehr soll flexibel bleiben

Bündel aus sieben Regionallinien wird neu ausgeschrieben / Kreis will bei Fahrplänen mit Status quo arbeiten : Schulverkehr soll flexibel bleiben

Der Linienverkehr im Kreis Coesfeld soll zu 2018 neu ausgeschrieben werden. Wichtig ist es dem Kreis, der in Aufgaben- und Finanzverantwortung steht, immer kurzfristig auf geänderte Schulanfangszeiten reagieren zu können. Foto: Archiv

Kreis Coesfeld. Sieben Regionallinien sollen zu 2018 neu ausgeschrieben werden. Das geplante Konzept hat der Bau- und Verkehrsausschuss des Kreises Coesfeld am Dienstag einstimmig dem Kreistag empfohlen. Tenor: Das Linienangebot des Bündels COE2, das vor allem auf den Schulverkehr ausgerichtet ist, soll größtenteils unverändert bleiben. Auf geänderte Schulanfangszeiten solle in Zukunft jedoch kurzfristig reagiert werden.

Von Florian Schütte

„Die Schülerbeförderung verändert sich von Jahr zu Jahr“, erklärt Gerrit Tranel, Geschäftsführer ZVM-Bus, den Ausschussmitgliedern, warum man sich die Option offen halten müsse, den Fahrplan immer flexibel anzupassen. Das neue Konzept betrifft die Linien 552 (Dülmen – Appelhülsen – Bösensell – Münster), 580 (Coesfeld – Dülmen), 581 (Osterwick – Coesfeld), 589 (Billerbeck – Holtwick – Billerbeck), 771 (Holtwick – Osterwick – Darfeld – Altenberge), 582 (Coesfeld – Legden) und R81 (Coesfeld – Burgsteinfurt).

Lediglich auf der Linie 581 von Osterwick bis Coesfeld soll die Fahrt um 10.42 Uhr entfallen, da hier im November 2012 nur ein Fahrgast bei einer Zählung festgestellt wurde und auch der Fahrplanwechsel zu einem zu bestellenden Taxi-Bus nicht auf Resonanz stieß.

„Ansonsten wollen wir mit dem Status quo arbeiten“, sagt Tranel, da man mit dem Angebot bislang gut gefahren sei und es im Schulverkehr auch keine gravierenden Verspätungen gegeben habe.

Auf den Linien 552 und 580 habe es laut Tranel vor einigen Jahren einen Genehmigungswettbewerb gegeben, bei dem der derzeitige Anbieter das Konkurrenzunternehmen mit einem Mehr an Leistung ausstach. „In der Ausschreibung wollen wir auf den Standard zurück, den wir vor diesem Genehmigungswettbewerb festgelegt hatten, weil dieser der Nachfrage gerecht wird.“ Die zusätzlichen Fahrten würden damit entfallen. Die Kosten würden im Rahmen der Ausschreibung ermittelt und dem Ausschuss vorgestellt werden. Eine solche Ausschreibung gelte in der Regel für die Dauer von acht Jahren. Franz Pollmann (CDU) regte eine Aufstellung für die Ausschussmitglieder an, „wann welche Konzessionen“ auslaufen, da man sich künftig wohl noch häufiger mit dem Thema beschäftigen werde.

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