Di., 12.09.2017

Ab 25. 9. „Tage der seelischen Gesundheit“ „Risiko Leben“

Ab 25. 9. „Tage der seelischen Gesundheit“: „Risiko Leben“

Die Podiumsdiskussion bestreiten (v. l.) Valentin Merschhemke (Förderverein), Yvonne Schulz-Sicking (Frauenhaus Dülmen), Ruth Meyerink (Stift Tilbeck), Vanessa Meis (Rollstuhlaktivistin) und Miriam Harosh-Pätsch (Frauen e.V.). Auf dem Bild fehlt: Petra Stahr-Hitz (Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung). Foto: Paul Kiffmeyer/Kreis Coesfeld

Kreis Coesfeld. Die Erfahrung, dass das Leben Risiken bereithält, die eine erhebliche Belastung für die seelische Gesundheit sein können, kennt jeder. Einsamkeit, Überlastung, einschneidende Lebensereignisse, fehlende soziale Integration, Konflikte und körperliche Einschränkungen sind Beispiele dafür. Welche Möglichkeiten gibt es, wenn dadurch die Psyche derart in Schieflage gerät, dass mit eigenen Mitteln kein Land in Sicht kommt? Ganz unterschiedliche Antworten auf diese Frage geben die diesjährigen „Tage der seelischen Gesundheit“, die am 25. September mit einem Vortrag in Senden beginnen. Das Schwerpunktthema der insgesamt fünf Veranstaltungen lautet: „Risiko Leben – Lebensrisiken für die seelische Gesundheit“.

Von Allgemeine Zeitung

Bei den vom Verein zur Förderung der psychosozialen Dienste organisierten Informationstagen werden an einem Info-Stand in Dülmen, während eines Workshops in Lüdinghausen für Helfende sowie in Vorträgen in Dülmen, Nottuln und Senden Lebensrisiken für die seelische Gesundheit die Hauptrolle spielen. „Die Probleme und Situationen klar zu benennen, ist wichtig“, so Valentin Merschhemke, Vorsitzender des Fördervereins, „wir wollen aber vor allem den Blick nach vorne richten und Ansätze für eine bessere Zukunft aufzeigen.“ In einer Podiumsdiskussion gehen Expertinnen am 26. September in Coesfeld der Frage auf den Grund, ob Frauen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen schlechter dran sind als Männer in ähnlichen Lebenssituationen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen, die jeweils um 19 Uhr beginnen, ist frei. Eine Anmeldung ist nur für den Workshop „Hilfe für Helfer – Mit Freude neue Energie tanken“ erforderlich (bis zum 21. September unter info@seege-coe.de).

7 Das Faltblatt mit dem Programm liegt an zahlreichen Stellen im Kreisgebiet aus und kann auch im Internet abgerufen werden. | www.seege-coe.de

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