Di., 09.01.2018

Ein Seminar von Flüchtlingen für Flüchtlinge / Teilnehmer loten Teilhabemöglichkeiten aus „Jugendliche ohne Grenzen“

Ein Seminar von Flüchtlingen für Flüchtlinge / Teilnehmer loten Teilhabemöglichkeiten aus: „Jugendliche ohne Grenzen“

Die Teilnehmer arbeiteten ihre Fluchtgeschichte auf. Foto: az

Kreis Coesfeld. Wichtige Grundlagen für eine bessere Integration wurden gelegt – oder, um mit den Worten eines Teilnehmers aus Guinea zu sprechen: „Diese vier Seminare sind für mich die besten, seit ich mein Land verlassen habe.“ Denn an vier Wochenenden trafen sich (Neu-)Zugewanderte aus den elf Städten und Gemeinden des Kreises Coesfeld, um Möglichkeiten der gesellschaftlichen Partizipation auszuloten; zugleich wurden sie als Multiplikatoren für die politische Bildung gewonnen. Für das Projekt „Jugendliche ohne Grenzen“ waren insgesamt 20 Personen durch Ehrenamtliche aus den örtlichen Flüchtlingsinitiativen vorgeschlagen worden. Die Seminare fanden im Marienhof Baumberge in Nottuln statt.

Von Allgemeine Zeitung

Angeboten und organisiert wurden sie vom Kommunalen Integrationszentrum (KI), der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Initiative „Jugendliche ohne Grenzen“ aus Hamm. Teilnehmer waren Migranten aus den afrikanischen Staaten Eritrea und Guinea sowie aus dem Vorderen Orient. Aus Asien kamen Zugewanderte, die aus Afghanistan, Irak, Iran und Syrien stammen.

„Mit diesem Projekt ist es uns gelungen, Zugewanderte als Multiplikatoren für den Kreis Coesfeld zu gewinnen“, so Cornelius Bracht, Bildungskoordinator beim KI. Ziel war es, Ansprechpartner für andere Flüchtlinge zu finden. Eine Fortsetzung ist geplant. Dafür sind weitere Anmeldungen möglich.

7 Kontakt: Cornelius Bracht 2 02541 / 18-9410, E-Mail:  Cornelius.Bracht@kreis-coesfeld.de.

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