Mo., 16.04.2018

Kreis Coesfeld „Digitalisierung als Chance“

Kreis Coesfeld: „Digitalisierung als Chance“

Rund 270 Teilnehmer kamen zur Landestagung der CDA NRW in die Coesfelder Bürgerhalle. Das Thema Digitalisierung stand im Mittelpunkt. Foto: Roland Rochlitzer

Kreis Coesfeld. Das Thema Digitalisierung nahm breiten Raum bei der diesjährigen Landestagung der CDA NRW in der Coesfelder Bürgerhalle ein.

Von Allgemeine Zeitung

Der heimische Landtagsabgeordnete Wilhelm Korth begrüßte die rund 270 Teilnehmer auch im Namen des verhinderten ersten Mannes der Kreisstadt, Bürgermeister Heinz Öhmann, und ging dabei auch auf die veränderte Arbeitswelt im Kreis Coesfeld ein. „Die Unternehmen im Kreis haben sich nach dem Strukturwandel gut aufgestellt und werden sich auch den zunehmenden Veränderungen stellen. Die Lage des Kreises wird dies bei Beibehaltung von Strukturen und Traditionen meistern“, zeigte sich Korth überzeugt. Der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse, der neue Patientenbeauftragte der Bundesregierung Ralf Brauksiepe, sagte, dass der Wirtschaftsstandort NRW die Digitalisierung als Chance sehen und nutzen werde. „Unsere Aufgabe ist es dabei, auf die auch damit verbundenen Risiken für Arbeitnehmer mit festen politischen Rahmenbedingungen begleitend tätig zu sein“, so Brauksiepe. Der Generalsekretär der CDU NRW, Josef Hovenjürgen, warb in seinen Ausführungen dafür, den Älteren in der Arbeitswelt die Sorge vor Veränderungen zu nehmen, aber gleichzeitig die junge Generation bildungspolitisch auf diese Prozesse vorzubereiten.

In einer Diskussionsrunde, die der stellvertretende Landesvorsitzende Bernd Schulze-Waltrup aus Paderborn moderierte, drehten sich die Äußerungen um zunehmende Anforderungen an Mitarbeiter und an die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt. Die Nachmittagsstunden wurden mit den Antragsberatungen gefüllt, auch hier spielte Digitalisierung, der soziale Arbeitsmarkt, die Umsetzung eines Azubi-Tickets, aber auch die Stärkung der Selbstverwaltung eine Rolle. Den Schlusspunkt setzte der aus dem angrenzenden Kreis Steinfurt kommende NRW-Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann. Nach seiner ersten sozialpolitischen Zwischenbilanz nach der Regierungsübernahme vor gut einem Jahr, rief er in seiner Eigenschaft als Bundesvorsitzender der CDA dazu auf, sich an der neuen Grundsatzdebatte der CDU zu beteiligen, denn „wir brauchen keine neue Werte-Union, die CDA ist davon schon ein wichtiger Teil in unserer Mutterpartei“, so Laumann.

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