Kreis Coesfeld
30 Verkehrsverstöße – aber keine Straftäter erwischt

Kreis Coesfeld. Im Rahmen einer landesweiten Kontroll- und Fahndungsaktion hat die Polizei im Kreis Coesfeld gestern 163 Kfz und deren Fahrer überprüft. „Es ging dabei darum, reisende Tätergruppen zu verunsichern“, berichtete Pressesprecher Rolf Werenbeck-Ueding. Ihnen sollte signalisiert werden, nirgendwo vor Kontrollen sicher zu sein. Vor allem Wohnungseinbrüche werden nach Erkenntnissen der Polizei von mobilen Banden begangen.

Freitag, 18.05.2018, 09:22 Uhr

Straftäter hat die Polizei bei den Einsätzen auf Haupteinfallstraßen in Coesfeld (B 525), Dülmen (B 474, Autobahnzubringer), Ascheberg (A1-Abfahrt) und Südkirchen (Selmer Straße) nicht erwischt. „Es gab keine Festnahmen“, so der Sprecher. Aber erfolglos war die Aktion deshalb aus seiner Sicht nicht. Immerhin wurden – quasi als Nebeneffekt – 30 Verkehrsverstöße festgestellt und geahndet. Werenbeck-Ueding: „Der gravierendste Fall war ein Autofahrer aus Münster, der unter Drogeneinfluss stand.“ Ihm wurde zur Klärung des Sachverhalts eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet nun ein Fahrverbot von mindestens einem Monat und ein Bußgeld ab 500 Euro.

Außerdem wurden einige Fahrer beim Telefonieren mit dem Handy ertappt, andere waren nicht angeschnallt oder hatten ihren Führerschein nicht dabei.

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