Fr., 24.01.2014

Fazit nach Ausstellungen und Verkauf im Advent „Dreiklang“ ohne festes Domizil

Vertreter der DSG, des Kunstvereins und des Eine-Welt-Ladens wollen trotz der fehlenden Unterstützung ihre Zusammenarbeit im „Dreiklang“ fortsetzen.

Vertreter der DSG, des Kunstvereins und des Eine-Welt-Ladens wollen trotz der fehlenden Unterstützung ihre Zusammenarbeit im „Dreiklang“ fortsetzen. Foto: Drunkenmölle

Burgsteinfurt - 

Vertreter des Kunstvereins, des Eine-Welt-Ladens und der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft haben Bilanz ihres gemeinsamen „Dreiklang“-Projekts im Advent gezogen. Gut waren die Verkaufsergebnisse, enttäuschend aber die Bereitschaft, sich für ein dauerhafte Domizil in der Burgsteinfurter Innenstadt einzusetzen.

„Es waren tolle drei Wochen mit vielen guten Gesprächen über Kunst und Kultur und auch teilweise guten Verkaufslösen.“ Diese Bilanz hat die stellvertretende Bürgermeisterin Regina Hemker-Möllering am Donnerstagabend im Evangelischen Gemeindezentrum gezogen, wo sich noch einmal Vertreter des Kunstvereins, des Eine-Welt-Ladens und der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft (DSG) an einen Tisch gesetzt haben, um die gemeinsame Ausstellung und den Verkauf während des Advents im „ Dreiklang “ in Burgsteinfurt Revue passieren zu lassen.

Deutlich höhere Umsätze als in den Vorjahren konnte Ulrike Wanink vom Eine-Welt-Laden verbuchen. „Wir haben durch Aktivitäten zahlreiche neue Freunde für die Partnerschaftsarbeit gewonnen“, berichtete Dr. Reinhold Hemker, DSG-Präsident, der zusammen mit seiner Ehefrau Kerstin wertvolle Steinskulpturen aus Afrika mit in die ehemalige Drogerie Flintermann an der Steinstraße gebracht hatte. Das Ehepaar konnten wieder Spenden von mehreren 1000 Euro über den Evangelischen Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken für die Projektarbeit in Simbabwe überweisen. Auch Alfred Göcke, Mitglied des Kunstvereins, zeigte sich zufrieden angesichts der zahlreichen Kunden für seine kunstgewerblichen Gegenstände aus Holz.

Klar wurde allerdings an dem Abend auch, dass eine Dauereinrichtung in Form eines kleinen soziokulturellen Zentrums für Ausstellungen mit wechselnden Exponaten, Kulturveranstaltungen, Weltladen nicht möglich sein. „Zahlreiche Bürger, die ihre Unterstützung in einer Unterschriftenliste signalisiert hatten haben sich nach Abschluss der Dreiklang-Wochen nicht mehr gemeldet und auch nicht auf die Einladung zum Nachbereitungs- und Planungstreffen reagiert. „Das ist auch deswegen bedauerlich, weil der etwaige Vermieter des Ladenlokals signalisiert hat, dass er uns bei den Mietkosten sehr entgegenkommen wollte“, sagte Hemker-Möllering.

Als besonders bedauerlich wurde auch empfunden, dass es seitens der politisch Verantwortlichen in Rat und Verwaltung sowohl auf Stadt- als auch Kreisebene keine Reaktionen gegeben habe.

Trotz dieser Rückschläge wurde von den Beteiligten eine weitere Zusammenarbeit „im harmonischen Dreiklang“ vereinbart, der auch damit verbunden sein soll, sich zukünftig an Veranstaltungen und Märkten in Burgsteinfurt und Borghorst zu beteiligen.

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