Fr., 17.08.2018

Ausstellung „Lichtweisen“ in der Orangerie Fragil, farbig, im Fluss

Chris Tettke und Steffi Herrmann (Bild oben) präsentieren unter anderem Fotografien, die im Winter auf Island entstanden und mit eindrücklichen Farben aufwarten.

Münster - Sie sind in unterschiedlichen Genres unterwegs – und verfolgen mit ihrer jüngsten Ausstellung doch ein gemeinsames Ziel: eine Annäherung an die Fragilität des Glases. Chris Tettke und Ehefrau Steffi Herrmann nähern sich dem zerbrechlichen Werkstoff über die Fotografie, Dr. Christine Kucinski unmittelbar über die Glaskunst. Von Petra Noppeney

Fr., 17.08.2018

West-Östlicher Diwan in Münster Austausch zu Füßen zweier Dichtergrößen

Thomas Nufer (r.) und der afghanische Künstler Omar Ayobi vor dem Container an der Rösnerstraße. Dort können Teppichspenden für den „West-Östlichen Diwan“ abgegeben werden.

Münster - In vier Wochen, so schwebt es Initiator Thomas Nufer vor, sollen sich Menschen aus zwei Kulturkreisen – deutsch-westfälisch und arabisch-persisch – zum „West-Östlichen Diwan“ auf dem Domplatz niederlassen. Von Petra Noppeney


Do., 16.08.2018

Multiples-Objekte Osnabrücker Ehepaar stiftet 150 Beuys-Werke an Landesmuseum

Multiples-Objekte: Osnabrücker Ehepaar stiftet 150 Beuys-Werke an Landesmuseum

Osnabrück/Münster - Ein Osnabrücker Ehepaar stiftet eine Sammlung von 150 Kunstwerken von Joseph Beuys einem Museum in Münster. Darunter befinden sich bekannte Werke wie der Filzanzug und die Capri-Batterie. Von Johannes Loy


Di., 14.08.2018

Serie: Mein Instrument – die Bratsche Die große Schwester der Geige

Münster - Na gut, einen noch, dann ist aber auch mal gut: „Wie bewahrt man eine Stradivari am sichersten auf? In einem Bratschenkasten, den klaut keiner.“ Auch wer keinen dieser Witze kennt, hat bestimmt schon mal gehört, dass die Bratscher die Ostfriesen des Orchesters sind – minderbemittelt, faul und ängstlich. Man wählt dieses Instrument, so wird unterstellt, weil es für die Geige nicht gereicht hat. Von Hans Lüttmann


Mo., 13.08.2018

Werke von Ulrich Rölfing in St. Joseph Die Rückkehr des Kardinals

Clemens August von Galen, der „Kardinal in den Trümmern“, mit einem Schutzsuchenden

Münster - Ein aufgebahrter Leichnam vor einer brennenden Stadt, wehende NS-Fahnen vor der Lambertikirche, ein Porträt, das streng in den Kirchraum blickt: In der Josephskirche zeigt die Katholische Kirchengemeinde St. Joseph Münster-Süd derzeit die Ausstellung „Kardinal in den Trümmern. Farben des Abschieds“ mit Werken von Ulrich Rölfing. Von André Bednarz


Mo., 13.08.2018

Halbtotale 2018 Gedankenströme auf Leinwand

Szene aus der Kerouac-Verfilmung „On The Road“ mit Sam Riley (l.) und Garrett Hedlung

Münster - Jack Kerouac, Allen Ginsberg, William S. Burroughs. Auch fast 70 Jahre nachdem der Begriff der „Beat Generation“ geprägt wurde, sind diese Namen noch ebenso präsent wie zu Lebzeiten, sind repräsentativ für eine neue Stilrichtung, ein neues Lebensgefühl in der amerikanischen Literatur.


Fr., 10.08.2018

Corinna Köhler spricht über ihr Musikinstrument: die Flöte Silber, Gold und Cocusholz

Corinna Köhler spricht über ihr Musikinstrument: die Flöte: Silber, Gold und Cocusholz

Münster - Silber, Gold und Kokosnuss – wie soll das denn zusammen- und auch noch in ein Sinfonieorchester passen? Es passt, sehr gut sogar. Man muss jedoch die „Nuss“ weglassen und dann „Cocus“ anstatt „Kokos“ schreiben. Oder, viel besser noch: Man lässt sich von Corinna Köhler zeigen, was es mit ihrem Handwerkszeug auf sich hat. Von unseremMitarbeiterHans Lüttmann


Fr., 10.08.2018

Theater Titanick: „Traumwelten“-Aufbau Drei Bäume für den Fantasie-Parcours

Mannes- und Motorkraft waren nötig, um diesen Baum in der Eissporthalle aufzustellen.

MünsteR - Ein kluger Mensch hat mal gesagt: „Wenn Bäume träumen würden, würden ihre Wurzeln in den Himmel wachsen.“ So wie bei den drei Bäumen, die jetzt in der einstigen Eissporthalle an der Steinfurter Straße himmelwärts streben. Mit dem Wurzelwerk zuoberst. Von unseremRedaktionsmitgliedPetra Noppeney


Fr., 10.08.2018

Kulturporträt: Henrike Jacob Viel Gefühl und etwas Wahnsinn

Henrike Jacob zählte zehn Jahre lang zur bewährten Reihe der Gesangssolisten des Theaters Münster.

Münster - Es war ein „wundervoller Abschied“, schwärmt Henrike Jacob von dem Abend, an dem sie den Preis der Musik- und Theaterfreunde in Münster erhielt Von unseremRedaktionsmitgliedHarald Suerland


Fr., 10.08.2018

Sommerserie: Mein Instrument Von wegen humorlose Frackträger

Das Sinfonieorchester der Stadt Münster mit Generalintendant Golo Berg (vorne M.), aufgenommen in der Diözesanbibliothek in Münster.

Münster - Wer zum ersten Mal ins Konzert geht, geht mit jeder Menge Fragen in die Pause: Wieso gibt der Dirigent nur einem seiner Musiker die Hand? Warum stimmen die ihre Instrumente nach dieser Oboe? Wer hat eigentlich bestimmt, dass man zwischendurch nicht klatschen darf? Wieso gibt´s im Konzert kein Popcorn wie im Kino? Kann man den Dirigenten nicht auch weglassen und ein Metronom vors Orchester stellen? Von unseremMitarbeiterHans Lüttmann


Do., 09.08.2018

Elke Ober ist seit 22 Jahren Bühnenbildnerin am Boulevard Münster Zwischen Schottland und Münsterland

Inspiration New York: Für das aktuelle Stück mit dem Titel „Den schickt der Himmel“ im Boulevard Münster schuf Elke Ober das Bühnenbild.

münster - Acht Jahre ist es her, dass Elke Ober mit ihrem Partner in Amerikas Ostküstenmetropole New York am Times Square stand und „so was von fasziniert“ war. Von den Lichtern, den Wolkenkratzern und gelben Taxis – und den Theatern am Broadway. An diesem Erlebnis können nun auch die Besucher des Boulevard Münster partizipieren – bevor sich im Theater in der Königspassage der Vorhang hebt. Von Petra Noppeney


Di., 07.08.2018

Fridolin Mestwerdts übergreifende „Friedensgrüße“ Die Botschaft klingt nur fremd

Den Friedensgruß hat Fridolin Mestwerdt auf Arabisch an den christlichen Dom, auf Hebräisch an eine islamische Moschee und auf Deutsch an die jüdische Synagoge platziert.

Münster - Sie verweisen auf denselben Stammvater (Abraham) und teilen den gleichen rituellen Friedensgruß. Das hat Fridolin Mestwerdt aufgriffen und reibt den jeweiligen Gläubigen Inhalt und Bedeutung ihrer Botschaft raffiniert unter die Nase, dass diese sich die Augen reiben. Von Gerhard Heinrich Kock


Fr., 03.08.2018

Yoana Tuzharovas „Paradies – Portal“ „Wir sind Bettler, das ist wahr“

Yoana Tuzharova hat zu Füßen der Pietà ihre altarähnliche Skulptur „Paradies – Portal“ positioniert. Darauf ist ein Porträt der bekannten Bettlerin vom Dom-Eingang zu sehen.

Münster - Diese Schwelle ist ein Versprechen und ein Risiko: das Portal zum Paradies. Von Gerhard H. Kock


Fr., 03.08.2018

Yuren Wus „Megafone“ Von nah klingt fern eine Messe

Aus vier Megafonen am Offizialat klingt von 9.06 bis 18.06 Uhr stündlich Gesang einer lateinischen Messe.

Münster - Ganz leise klingt es. So leise, dass die meisten Passanten den Gesang nicht wahrnehmen. Mit den Ohren am Smartphone. Mit den Gedanken woanders. Keine Chance für einen besinnlichen Moment. Von Gerhard H. Kock


Fr., 03.08.2018

Jinuk Chois „Ruhiger Altar“ Diese Stillemacht nervös

Zu hören ist nix, dafür lässt Jinuk Choi im Video „Ein ruhiger Altar“ Orchester-Bilder und Farbfelder auf dem Altar flackern.

Münster - In der Arbeit von Jinuk Choi stellt sich eine Frage: Warum soll dieser Altar „ruhig“ sein? Ausgerechnet durch dessen Videoinstallation? Es scheint das Gegenteil der Fall. Von Gerhard H. Kock


Fr., 03.08.2018

Peter Lepps „Hortus Conclusus“ „Bed-In For Peace“ im Kachelzimmer

Peter Lepp hat im Kachelzimmer einen intimen „Hortus Conclusus“ für Gespräche über den Frieden und des Leben geschaffen.

Münster - Ein Bett in der Kirche. Das findet sich allenfalls als Totenlager kirchenwichtiger Persönlichkeiten oder wenn es um die Gottesmutter Maria geht (wie bei ihrer Geburt und ihrer Verkündigung). Im Kachelzimmer des münsterischen Dom steht auch ein Bett, besser ein Liebeslager. Von Gerhard H. Kock


Fr., 03.08.2018

Pascale Feitners „Augen“ Barmherziger und fairer Blick

Pascale Feitner nennt ihre Bilder am Dom „Auge für Auge“ und thematisiert damit Gerechtigkeit und Frieden.

Münster - Die beiden Augen lassen tief blicken. Tief in die Abgründe des Menschen und in die Jahrtausende andauernden Versuche, Vernunft und Verständnis walten zu lassen über die Macht unregulierter Gefühle. „Auge für Auge“ hat Pascale Feitner ihre Bilder genannt, die gen Westen blicken. Von Gerhard H. Kock


Fr., 03.08.2018

Ilsuk Lees schwarzer Quader Licht aus dem Stein des Anstoßes

Ilsuk Lee hat einen mysteriösen Quader ins Paradies des Domes gestellt.

Münster - Ein Fremdkörper steht im Paradies. Wie aus dem Nichts erschienen. Er leuchtet. Ilsuk Lee hat sein geheimnisvolles Objekt schräg verdreht auf einen flachen Sockel gestellt und nennt es: „Ein Denkmodell des Universums: Der Frieden“. Von Gerhard H. Kock


Fr., 03.08.2018

Amelie Hirschs „Narben“ Heilung – ein Wunder zum Lernen

Draußen am Tor zur Galen-Kapelle hat Amelie Hirsch ihr „Narben“-Bild aufgestellt, wo noch die Wunden des Krieges zu sehen sind.

Münster - Im Grunde sind Narben etwas Wunderbares. Ein Zeichen dafür, dass etwas verheilt ist. Diese euphorische Haltung ist vermutlich etwas für Selige oder Erleuchtete. Allzu oft bleiben der Verletzte und die Mitwelt der Erinnerung an Leiden verhaftet. Und entsprechend wirkt das Bild „Narben hinterlassen . . .“ von Amelie Hirsch. Von Gerhard H. Kock


Fr., 03.08.2018

Holger Küpers Fenster „Zelt auf der Wiese“ Löwenzahn und Friedenssehnsucht

Ein Zelt auf der Wiese von Holger Küper spricht die Sehnsucht nach Heimat in der Flüchtigkeit des irdischen Lebens an.

Münster - Die Südfenster des Domes sind ohne Schmuck. Ausgerechnet die Sonnenseite. Hier hat Holger Küper seine Farbfolien zum „Inneren Frieden“ angebracht: ein goldenes Zelt auf einer vitalen Wiese. Vielleicht nicht zufällig liegt seine Fensterarbeit direkt gegenüber der Kapelle mit dem Tabernakel. Von Gerhard H. Kock


Fr., 03.08.2018

Tonio Nitsches Sessel auf dem Teppich Auf Augenhöhe friedlich werden

Zwei Sessel für einen entspannten Austausch auf Augenhöhe, um auf dem Teppich zu bleiben: „Zusammensetzen. Auseinandersetzen“ heißt die Arbeit von Tonio Nitsche.

Münster - Es sind „nur“ zwei Sessel und ein Teppich, die Tonio Nitsche aus seinem Wohnzimmer in die Seitenkapelle gestellt hat. Und doch trifft er damit tief das Thema „Frieden“ in seiner Arbeit „Zusammensetzen. Auseinandersetzen“.


Fr., 03.08.2018

Marlena Gundlachs Opferkerzen-Karten Hoffnung und Sinn in alle Richtungen

Unter den Augen der Anna Selbdritt (r.) hat der Besucher am Opferkerzen-Tisch und -Ständer die Möglichkeit, andere Menschen von seinen Wünschen und Hoffnungen wissen zu lassen.

Münster - Das Jesuskind auf dem Schoß von Großmutter Anna, gestützt von der linken Hand seiner Mutter Maria zeigt eine Wahl auf: Apfel oder Schrift. Und weist von der Frucht auf die Schrift. Am Opfertisch davor bietet Marlena Gundlach den Besuchern die Wahl, besser eine Ergänzung. Die Künstlerin hat zu den Wachskerzen Postkarten mit brennenden Kerzen gestellt. Von Gerhard H. Kock


Fr., 03.08.2018

Kunstakademie zeigt im Dom die Ausstellung „Biete Frieden“ Ein gelegentliches Zeichen des Lichts

Moritz Riesenbeck setzt im Westchor ein dynamisches Leuchtzeichen, das fünf Mal am Tag erscheint und wieder verschwindet.

Münster - Mit der Einladung an die Kunstakademie hat das Bistum Münster zu seiner „Friedens“-Ausstellung im Landesmuseum eine überraschende und mutige Ergänzung mit zeitgenössischer Kunst gesetzt. 14 Studierende nutzten ihre künstlerische Freiheit und schufen bemerkenswerte Interventionen. Von Gerhard H. Kock


Fr., 10.08.2018

Dorothée Waechter in der Gartenakademie „Friedensvertrag“ mit Schnecken

Dorothée Waechter ermuntert zu einer Gartenkultur mit einer beständigen Achtsamkeit.

Münster - Schnecken! Die kriechenden Boten der Apokalypse im Beet bereiten wohl jedem Gärtner Alpträume – bis hin zu Massenvernichtungsfantasien. Dorothée Waechter hingegen bleibt gelassen. Sie rät zu einem „Friedensvertrag“, lenkt die Plagegeister mit zusätzlichen Salatsetzlingen von anderen Pflanzen ab und vergrault sie mit Tagetes-Duft und Globuli aus gerösteten Schneckenhäusern. Von Wolfgang A. Müller


Do., 02.08.2018

Andreas Weber ist der neue Leiter des „Cuba-Cultur“ Vom Taxifahrer zum Kulturorganisator

Würde gerne durchstarten, muss aber auf den Umbau warten: der neue Leiter von Cuba-Cultur in der Black Box, Andreas Weber.

Münster - Beim Erstkontakt musste Andreas Weber gleich hoch hinaus: „Meine erste Aufgabe im Cuba war, Glöckner zu suchen und die Leute auf die Glockentürme zu führen.“ Von Gerhard H. Kock


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