Sa., 30.04.2016

Leute «Tatort»-Schauspieler für Freigabe weicher Drogen

Der Schauspieler Claus D. Clausnitzer bei «Tatort»-Dreharbeiten.

Der Schauspieler Claus D. Clausnitzer bei «Tatort»-Dreharbeiten. Foto: Bernd Thissen

Osnabrück (dpa) - Im ARD-«Tatort» aus Münster ist er als alternativer Taxifahrer einem gelegentlichen Joint nicht abgeneigt - und auch im richtigen Leben zeigt sich Claus Dieter Clausnitzer bei weichen Drogen liberal. «Ich bin ein absoluter Befürworter der Drogenfreigabe», sagte der 77-jährige Schauspieler der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstag). «Es macht doch keinen Sinn, sie zu verteufeln, gerade bei Cannabis. Das ist doch eigentlich eine Heilpflanze, und die als Einstiegsdroge zu bezeichnen, ist doch Unsinn. Dann muss man auch Alkohol als Einstiegsdroge bezeichnen.»

Von dpa

Die Joints, die er in seiner «Tatort»-Rolle als Vater von Hauptkommissar Thiel (Axel Prahl) raucht, drehe er übrigens nicht selbst: «Die werden von der Requisite gedreht, die machen das ganz schön, das sieht immer gut aus.» Das sei aber kein Drogenkonsum auf Kosten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. «Da ist natürlich nichts drin, also zumindest kein Hasch», betonte der Darsteller, der auch in der ARD-Serie «Rote Rosen» mitspielt.

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