Mi., 04.05.2016

Freizeit Grillen im Park: Köln setzt auf Müllscouts

Der Müll von einem Picknick liegt in einem Park neben einem Mülleimer.

Der Müll von einem Picknick liegt in einem Park neben einem Mülleimer. Foto: Martin Gerten

Köln (dpa/lnw) - Wenn der Sommer Einzug erhält, die Abende länger werden und die Nächte wärmer, beginnt auch die Grillsaison. Öffentliche Parks «zieren» dann am nächsten Morgen häufig leere Holzkohletüten, Aluschalen, Bierdosen und anderer Abfall. In Köln müssen pro Wochenende aus 30 Grünanlagen etwa 20 Tonnen Müll abgefahren werden. Die Städte suchen deshalb nach Wegen, wilde Müllberge zu verhindern.

Von dpa

In Köln schicken die Abfallwirtschaftsbetriebe schon seit 2011 sogenannte Grillscouts in die Parks. Sie weisen Besucher auf die richtige Entsorgung ihrer Abfälle oder den nötigen Abstand zu Bäumen hin und verteilen Müllbeutel. Rigoroser ist die Nachbarstadt Leverkusen. Dort ist Grillen schon seit dem Jahr 2008 auf allen öffentlichen Flächen verboten. Ein anderes Mittel gegen unschöne Hinterlassenschaften beim öffentlichen Grillen wird in Düsseldorf und Köln diskutiert - öffentliche Elektorgrills mit Münzeinwurf.

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