Do., 12.05.2016

Natur Gucken was piept und fliegt: Gartenvögel werden gezählt

Von A wie Amsel bis Z wie Zilpzalp. Der Naturschutzbund Nabu organisiert die Stunde der Gartenvögel. Voriges Jahr machten in NRW 7200 Freizeit-Beobachter mit.

Von dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) - Und wieder schlägt die «Stunde der Gartenvögel»: Zum zwölften Mal - diesmal an Pfingsten - bittet der Naturschutzbund Nabu Freiwillige, die Vogelwelt in kleinen und großen Städten zu erfassen. Voriges Jahr machten bei der Aktion allein in Nordrhein-Westfalen 7200 Helfer mit. Sie meldeten 178 000 Vögel - darunter viele häufige, aber auch sehr seltene Arten. Die Aktion dauert vom 13. bis 15. Mai.

Bei der Erfassung im Sommer 2015 wurde in NRW der muntere Haussperling am häufigsten gesichtet, gefolgt von Amsel, Kohlmeise und Ringeltaube. Auch der gerade aus dem Süden zurückgekehrte Mauersegler wurde vergleichsweise häufig gesehen. Der tollkühne Flieger kam auf Platz sieben und hat damit in Nordrhein-Westfalen ein stabileres Vorkommen als in anderen Bundesländern.

Die vom Nabu angestoßene und später ausgewertete Vogelzählung liefert wichtige Daten für den Naturschutz, unter anderem über Bestandsentwicklung und Verbreitung von Vogelarten. Bundesweit beteiligten sich im vorigen Jahr 48 000 Zähler; mehr als eine Million Vögel wurden gesichtet. Die ersten drei Plätze waren mit denen in NRW identisch.

Google-Anzeigen
Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3998541?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947951%2F