Mi., 18.05.2016

Gesellschaft Bertelsmann-Stiftung besorgt wegen wachsender Europaskepsis

Der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann-Stiftung, Aart de Geus.

Der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann-Stiftung, Aart de Geus. Foto: Oliver Krato

Gütersloh (dpa) - Die Bertelsmann-Stiftung will das Thema «Europa der Bürger» 2016 in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Das teilte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Aart De Geus, bei der Jahrespressekonferenz am Mittwoch in Gütersloh mit. Europa befinde sich in einer kritischen Phase. Die Debatte um die Aufnahme und Verteilung von Flüchtlingen, der andauernde Konflikt in der Ukraine und die Frage, wie es mit Großbritannien in der Europäischen Union weitergehe, nannte De Geus als kritische Punkte. «Die Arbeit der Stiftung wird bei der weiter steigenden Europaskepsis immer wichtiger», sagte der Vorstandschef.

Von dpa

Die 1977 gegründete Bertelsmann-Stiftung mit rund 350 Mitarbeitern hält die Mehrheit am Bertelsmann-Konzern. 2015 verfügte die Stiftung über einen Etat von 71,8 Millionen Euro. Im Laufenden Jahr steigt diese Summe auf 72,7 Millionen Euro an. In Sonderprojekte zum Thema Flüchtlinge und Firmengründungen steckt die Stiftung 2016 zusätzlich rund 16 Millionen Euro.

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