Do., 19.05.2016

Naturschutz Korrekturbedarf beim Jagdgesetz

Ein Mann zielt mit seinem Jagdgewehr.

Ein Mann zielt mit seinem Jagdgewehr. Foto: Patrick Pleul

Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein Jahr nach Inkrafttreten des geänderten nordrhein-westfälischen Jagdrechts gibt es aus Sicht von Öko-Verbänden noch Korrekturbedarf. Die gesetzliche Möglichkeit für Privatleute, ihre Eigentumsflächen von der Jagd auszunehmen, werde von den Unteren Jagdbehörden systematisch blockiert, kritisierte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland am Donnerstag in Düsseldorf. Viele andere Neuregelungen - etwa das Abschussverbot für Katzen - hätten sich dagegen bewährt. Zwar stellten Katzen Vögeln nach, allerdings seien die ökologischen Auswirkungen auf den Naturhaushalt gering. Der Ökologische Jagdverband spricht sich dagegen für eine Katzensteuer aus, um eine ausufernde Population mit negativen Auswirkungen für Bodenbrüter einzudämmen.

Von dpa
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