Mo., 30.05.2016

Leichtathletik Markus Rehm: Keine eindeutigen Ergebnisse durch Studie

Paralympics-Athlet Markus Rehm beim Weitsprung. Photo: Julian Stratenschulte/Archiv

Paralympics-Athlet Markus Rehm beim Weitsprung. Photo: Julian Stratenschulte/Archiv Foto: Julian Stratenschulte

Köln (dpa) - Paralympics-Sieger Markus Rehm hat durch seine Unterschenkelprothese am rechten Bein beim Weitsprung keine gravierenden Vor- oder Nachteile im Vergleich mit Athleten ohne Behinderung. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern aus Köln, Japan und den USA. «Zu diesem Zeitpunkt kann nicht eindeutig ausgesagt werden, dass die Prothese von Markus Rehm ihm beim Weitsprung einen oder keinen Gesamtvorteil bietet», hieß es am Montag im schriftlichen Resümee.

Von dpa

«Ich möchte keinen Vorteil haben», sagte der 27 Jahre alte Rehm im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln. Seinen Olympia-Start in Rio de Janeiro will er nicht unbedingt einklagen. «Das ist nicht mein erster Weg.» Stattdessen fordert er die Vertreter des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF auf, sich endlich einem gemeinsamen Gespräch zu stellen. Friedhelm Julius Beucher, der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, sagte: «Am Zug ist jetzt die IAAF. Sie muss aus der Deckung heraus.»

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