Mo., 30.05.2016

Flüchtlinge Weniger neue Asylsuchende in Nordrhein-Westfalen

Ralf Jäger (SPD) geht in Düsseldorf durch den Landtag.

Ralf Jäger (SPD) geht in Düsseldorf durch den Landtag. Foto: Federico Gambarini

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Zugang von Asylsuchenden nach Nordrhein-Westfalen ist seit März deutlich gesunken. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Bericht des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) an den Düsseldorfer Landtag hervor. Demnach wurden NRW in der ersten Mai-Hälfte vom Bundesamt für Migration 2131 Asylsuchende zugewiesen - halb soviele wie in derselben Zeit 2015. Insgesamt nahm NRW in diesem Jahr bis Mitte Mai rund 58 000 Menschen auf. Gut jeder Fünfte kommt aus Syrien. Bis auf weiteres bekomme NRW niemanden mehr aus Marokko und Algerien zugewiesen, betonte Jäger. Diese Zusage des Bundesinnenministeriums sei eine erhebliche Entlastung. Vor allem alleinreisende junge Männer aus diesen Ländern sind mehrfach polizeiauffällig geworden.

Von dpa
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