Mi., 01.06.2016

Justiz Entscheidung im Verfahren um Kohl-Zitate verschoben

Das Buch «Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle» auf dem Richtertisch.

Das Buch «Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle» auf dem Richtertisch. Foto: Federico Gambarini

Köln (dpa/lnw) - Der zähe Rechtsstreit zwischen Altkanzler Helmut Kohl (86) und seinem ehemaligen Ghostwriter Heribert Schwan zieht sich weiter in die Länge. Das Landgericht Köln wird nun erst am 26. Juni ankündigen, wie es in dem Verfahren weiter vorgehen wird. Das teilte das Gericht am Mittwoch mit. Ursprünglich sollte eine Entscheidung schon am Donnerstag angekündigt werden. Weshalb der Termin verschoben wurde, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Von dpa

Bei dem Verfahren geht es um das Buch «Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle» von Heribert Schwan und Tilman Jens. Kohl will erreichen, dass 116 Zitate aus dem Buch verboten bleiben. Außerdem verlangt er fünf Millionen Euro Schmerzensgeld. Er hatte sich mit seinem früheren Memoiren-Ghostwriter Schwan zerstritten. Der Autor veröffentlichte später ein Buch mit pikanten Äußerungen Kohls. Der ehemalige Kanzler hat gegen die Veröffentlichung der mehr als 100 Zitate schon erfolgreich geklagt.

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