Mi., 19.10.2016

Prozesse Gutachter gehört in seit 33 Jahren dauerndem Prozess um ARAG-Erbe

Der Rechtsstreit der Arag-Eigentümerfamilie wird vor Gericht verhandelt.

Der Rechtsstreit der Arag-Eigentümerfamilie wird vor Gericht verhandelt. Foto: Daniel Naupold

Das längste Gerichtsverfahren am Landgericht Düsseldorf ist ein Kapitel länger geworden. Am Mittwoch kam ein Gutachter zu Wort. In dem Streit geht es um ein Testament und den Ausgleich für die Schwester des heute 70 Jahre alten ARAG-Chefs.

Von dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) - In Düsseldorf ist am Mittwoch der längste dort je geführte Prozess weitergegangen. Seit 33 Jahren streiten sich in dem Verfahren zwei Enkel des Gründers des ARAG-Versicherungskonzerns ums Erbe. 1983 wurde der heutige ARAG-Chef Paul-Otto Faßbender (70) von seiner Schwester verklagt. In dem Streit geht es um das Testament ihres Vaters. Der hatte verfügt, dass seine Anteile am Düsseldorfer Versicherungskonzern in einer Hand bleiben und seinem Sohn vermacht werden. Die vier Jahre jüngere Schwester sollte einen finanziellen Ausgleich bekommen. Zankapfel ist die Höhe des Ausgleichs.

Am Mittwoch kam ein vor sieben Jahren beauftragter Gutachter zum Wert des umstrittenen Aktienpakets zu Wort. Es war der neunte Verhandlungstag in dem seit 33 Jahren dauernden Zivilverfahren.

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