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Mi., 09.03.2016

Filiale schließt im Februar 2017 / Gespräche über Nachfolgenutzung am Standort laufen Endgültig: Lidl verlässt Holtwick

Filiale schließt im Februar 2017 / Gespräche über Nachfolgenutzung am Standort laufen : Endgültig: Lidl verlässt Holtwick

Ende Februar 2017 soll Schluss sein: Der Lebensmittel-Discounter Lidl will seine Filiale an der Legdener Straße in Holtwick aufgeben. Gespräche über eine mögliche Nachfolge laufen. Foto: Thomas Lanfer

Holtwick. Die Entscheidung ist gefallen: Der Lebensmittel-Discounter Lidl wird seine Filiale in Holtwick Anfang 2017 schließen. Das bestätigt Bürgermeister Christoph Gottheil: „Wir haben weitere Gespräche geführt, aber es ist keine Einigung über ein weiteres Bestehen der Filiale erzielt worden.“ Das bestätigte Isabel Lehmann von der Lidl-Zentrale in Neckarsulm gestern Abend auf Anfrage. Aktuell. werde keine neue Ansiedlung in Rosendahl geplant, so die Sprecherin: „Die Mitarbeiter werden nach der Schließung in den umliegenden Filialen eingesetzt.“

Von Frank Wittenberg

Schon im Januar hatte sich abgezeichnet, dass Lidl aus betriebswirtschaftlichen Gründen über einen Rückzug aus Holtwick nachdenkt (wir berichteten). „Eine unternehmerische Entscheidung“, so Gottheil, der sich gemeinsam mit dem Inhaber der Immobilie um Gespräche gekümmert und unter anderem Kontakt mit dem zuständigen Lidl-Logistikzentrum in Bönen aufgenommen hat. „Offenbar hat diese Filiale nicht die erforderlichen Zahlen gebracht.“ Das könne, vermutet der Bürgermeister, auch mit der Größe zu tun haben, die mit rund 800 Quadratmetern am unteren Limit liege und so möglicherweise zu wenig Raum für besondere Aktionen biete. Und eine Erweiterung sei an diesem Standort direkt an der Bundesstraße 474 kaum möglich. Lidl habe mitgeteilt, dass die Filiale voraussichtlich Ende 2017 geschlossen werden soll.

Wichtig werde es nun sein, einen Nachfolger für die Immobilie an der Legdener Straße zu finden. Derzeit, so der Bürgermeister, führe der Besitzer Gespräche mit anderen Anbietern, die eine Anschlussnutzung übernehmen könnten. Darunter seien auch, aber nicht nur Lebensmittel-Unternehmen. „Noch ist alles offen“, betont Christoph Gottheil, der die volle Unterstützung der Gemeinde zugesagt habe, wo es möglich sei: „Wir alle wollen an dieser Stelle keinen Leerstand.“ | Kommentar

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