Mo., 09.05.2016

77 Teilnehmer eröffnen die Radsaison mit informativer und erlebnisreicher Rundfahrt Kräftig in die Pedale getreten

77 Teilnehmer eröffnen die Radsaison mit informativer und erlebnisreicher Rundfahrt : Kräftig in die Pedale getreten

77 Zweirad-Fans traten bei der 32. Auflage der Rosendahler Radsaisoneröffnung in die Pedale. Fotos: Peter Brüggemann Foto: az

Rosendahl. „Super Wetter, toll organisiert, schöne Route, interessante Ziele, es war perfekt“, zeigte sich Hugo Mennemann von der Darfelder Nachbarschaft „Im Wiesengrund“ beim Abschluss der Rosendahler Radsaisoneröffnung 2016 im Verkehrsvereinsgelände begeistert.

Von Peter Brüggemann

Fünf Stunden zuvor hatten sich 77 Vertreter der in diesem Jahr eingeladenen Nachbarschaften am Rathaus zur 32. Auflage des gemeinsamen Pedaltretens eingefunden. Nach einem erquickenden „Kurzen“ machte sich der Tross – angeführt von Getrud und Josef Kösters sowie Hubert Plogmaker vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) – am Rosendahler Kreuz vorbei auf den Weg zum Bahnhof Darfeld.

Dort begrüßte Rolf van Deenen, Vorsitzender des Heimatvereins Darfeld, die Pedalritter mit einem herzhaften Roten und lud zum Besuch der kurz zuvor eröffneten Ausstellungen „Malen & mee(h)r im Bahnhof und „Die Geschichte des ehemaligen Klosters Klein Burlo“ im gegenüberliegenden Haus der Wissenschaft ein.

Nach einem erquickenden Satteltrunk trat die Kolonne auf der RadBahn beschwingt in die Pedale und erreichte nach vier Kilometern das wieder erbaute Bahnwärterhäuschen, den sogenannten „Posten 44“. Dort schloss Manfred Sommer einige Wissenslücken über das in Eigenleistung des Heimatvereins Laer erbaute Gebäude. Nach wenigen Kilometern verließ der radelnde Lindwurm die RadBahn und erreichte das Heimathaus in Laer. Im historischen Gebäude hatten Karl Wilmer, Vorsitzender des Heimatvereins Laer, und seine Mannschaft bereits die Kaffeetafel vorbereitet. Gut gestärkt steuerten die Rosendahler Radler dann das nahe gelegene Holsken-Museum an. Das denkmalgeschützte Haus lud unter fachkundiger Leitung dazu ein, das alte Handwerk des Holzschuhmachers wieder zu entdecken.

Etwas kräftiger musste man im Anschluss in die Pedale treten, um das nächste Etappenziel, den ehemaligen Bahnhof Horstmar, zu erreichen. Vor Ort plauderte der passionierte Schweinesammler Norbert Wiechers, einer der Gründungsväter des Vereins „Horstmarer Schweinerei“, redegewaltig über das geplante Schweine-Museum.

Richtig Schwein hatte Gertrud Kösters, die vor Ort und im Vorbeigehen an der Verlosung des Vereins teilnahm und am Muttertag den Hauptpreis, ein Wellnesswochenende in einem Vier-Sterne-Hotel in Bad Hersfeld, abräumte. Rund acht Kilometer ging es dann zurück durch die Bauerschaft Altenburg nach Darfeld zum idyllischen Verkehrsvereinsgelände, wo Alfons Kemler bereits den Holzkohlengrill angeschmissen hatte.

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