Di., 31.05.2016

Fußball-Dorfpokal: Acht Mannschaften greifen am 10. und 12. Juni nach der Krone Kortebrey will neuen Schirm

Fußball-Dorfpokal: Acht Mannschaften greifen am 10. und 12. Juni nach der Krone : Kortebrey will neuen Schirm

Der Titelverteidiger und sein Siegerschirm: Bei der jüngsten Auflage im Jahr 2014 setzte sich die Nachbarschaft Kortebrey beim Darfelder Fußball-Dorfpokal gegen Spielberg/Oberdarfeld durch. Foto: Archiv

Darfeld. Auf dem Siegerschirm wird es eng. „Wenn wir noch einmal gewinnen, brauchen wir wohl einen neuen“, ahnte Toni Beulker schon vor zwei Jahren, dass keine weitere Jahreszahl passen würde. Ob die Nachbarschaft Kortebrey sich nach einem neuen Sonnenschirm als sichtbares Zeichen des Fußball-Dorfpokalsiegers umsehen muss, wird sich am Freitag (10. 6.) und Sonntag (12. 6.) zeigen: Dann müssen die Kicker gegen sieben weitere Teams ihren Titel verteidigen.

Von Frank Wittenberg

Dabei kommt es gleich zum Auftakt am Freitag zur Neuauflage des Endspiels von 2014, das der Kortebrey mit 3:2 gegen Spielberg/Oberdarfeld gewann. „Wir behalten den bewährten Modus bei“, kündigt Herbert Kortüm, Vorsitzender des Ausrichters Turo Darfeld, an. Das bedeutet: Die vier erstplatzierten Teams der vergangenen Auflage treten bereits in der Vorrunde gegeneinander an. „Dadurch ist auch sichergestellt, dass es nicht zweimal hintereinander dieselbe Finalbegegnung gibt“, so Kortüm.

Folglich treffen in Gruppe A neben Kortebrey und Spielberg/Oberdarfeld auch NeRo und EschBiMo aufeinander. In Gruppe B sind Höpingen, Wiesengrund, Schule/Dorf und Natten/Lustigen Hook am Start. Gespielt wird die Vorrunde (2 x 15 Minuten) am Freitag (10. 6.) ab 19 Uhr parallel auf dem Kunstrasen und dem kleinen Rasenplatz. Jede Mannschaft trägt an diesem Abend zwei Spiele aus, fortgesetzt wird die Vorrunde am Sonntag (12. 6.) ab 11.30 Uhr. Anschließend werden die Platzierungsspiele ausgetragen – das Finale ist für 15.30 Uhr vorgesehen.

Festhalten wird Turo weiterhin an einem Großfeld-Turnier. „So lange die Nachbarschaften ihre Spieler stellen können, denken wir nicht über das Kleinfeld nach“, betont Herbert Kortüm. Die Vertreter der Nachbarschaften haben sich mit dem Organisationsteam erneut auf die Regelungen für die Spielberechtigung geeinigt: Die Kicker müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben, dazu müssen in jedem Spiel mindestens ein Spieler ab 50 Jahren und drei ab 40 Jahren eingesetzt werden. „Wir möchten ja bewusst, dass auch solche Nachbarn mitspielen, die sonst nicht immer gegen den Ball treten“, erläutert der Vorsitzende. Deshalb sind auch Akteure, die im Laufe der Saison in der ersten Turo-Mannschaft gespielt haben, nicht dabei. Aus der zweiten Mannschaft dürfen nur zwei Spieler gleichzeitig eingesetzt werden.

Ebenso wichtig wie das sportliche Geschehen ist auch das Drumherum: So wird der Sportverein für das leibliche Wohl sorgen, am Sonntag auch in Form einer Cafeteria für die ganze Familie. „Am Freitag werden wir auch dafür sorgen, dass das Eröffnungsspiel der Europameisterschaft verfolgt werden kann“, verweist Kortüm auf das zweite wichtige Fußball-Ereignis an diesem Wochenende.

Übrigens: Erstmals wird auch ein Online-Tippspiel zum Dorfpokal angeboten. Infos dazu gibt es auf der Homepage unter www.turo-darfeld.de.

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