Mi., 01.06.2016

Leichtathletik: Jana Riermann lässt bei NRW-Meisterschaft Punkte liegen und freut sich über Rang drei Mit „gebrauchtem Tag“ aufs Podest

Leichtathletik: Jana Riermann lässt bei NRW-Meisterschaft Punkte liegen und freut sich über Rang drei : Mit „gebrauchtem Tag“ aufs Podest

Trotzdem einiger liegen gelassener Punkte durfte sich Jana Riermann (3. von links) bei den NRW-Meisterschaften in Bad Oeynhausen über ihren dritten Platz freuen. Foto: az

Rosendahl (pb). Nur wenige Punkte trennten Jana Riermann (W 15) bei den NRW-Meisterschaften im Blockwettkampf Wurf von der Vizemeisterschaft. Vor wenigen Wochen schaffte die junge Darfelderin in Lüdinghausen noch 2617 Punkte. In Bad Oeynhausen erwischte sie einen gebrauchten Tag und hatte nach fünf Wettbewerben „nur“ 2530 Punkte auf dem Konto. Am Ende musste sich Jana mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Von Peter Brüggemann

Insbesondere haderte sie mit dem glatten Kugelstoßring. Statt bei 11,79 Metern landete die Kugel bei 10,18 Metern. Somit blieben viele Punkte liegen. Auch im Weitsprung und im Diskuswurf war sie diesmal nicht so überragend wie beim Lüdinghausener Mehrkampf. Ein Trost: Im 100-Meter-Sprint knackte die Darfelderin zum ersten Mal die 14-Sekunden-Marke mit 13,94 Sekunden. Dennoch war der Sprung auf das NRW-Treppchen erneut ein großer Erfolg.

Einen Sahnetag erwischte Larissa Boom (W 15) beim Blockwettkampf Lauf. Sowohl im 100-Meter-Lauf (13,59 sec.) als auch im Hürdenlauf und im Ballwurf verbesserte die Osterwickerin ihre Bestleistungen. Vor dem abschließenden 2000-Meter-Lauf lag sie auf Platz fünf. Allerdings waren die Punkteabstände bis zum zwölften Platz sehr gering. So musste sie am Ende bis zur Schlusslinie kämpfen, um einen begehrten Platz unter den besten Acht in Nordrhein-Westfalen zu ergattern. Dies gelang ihr mit einem fulminanten Endspurt. Dadurch rettete Larissa Platz acht und war überglücklich.

Zeitgleich startete Kerstin Schulze Kalthoff bei der NRW-Gala und offenen NRW-Meisterschaft in Bottrop über 1500 Meter. Nach verbummeltem ersten Kilometer zog sie das Tempo stark an und überholte noch einige Frauen. Ihr Mut wurde belohnt. Denn mit 4:40,66 Minuten schaffte sie als Fünftplatzierte eine neue Bestleistung und eine weitere Norm für die Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften.

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