Mi., 30.11.2016

Kosten für Gefäßkombinationen aus Restmüll- und Biotonne in 2017 geringer als in diesem Jahr Gebühren für Abfallentsorgung sinken

Rosendahl. Weniger zahlen müssen die Rosendahler in 2017 für die Abfallentsorgung. Der Grund: Die Gebührensätze für Gefäßkombinationen von Restmüll- und Biomülltonnen sinken.

Von Manuela Reher

Am meisten spart derjenige, der eine 60-Liter-Restmülltonne und 240-Liter-Biomülltonne hat – nämlich 7,70 Euro im Jahr. Statt 210,50 Euro wie in 2016 werden im kommenden Jahr nur 202,80 Euro fällig.

Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, haben sich die Grundlagen für die Ermittlung kostendeckender Gebührensätze verändert. Der Kreis Coesfeld hat die Grundgebühr um 25 Cent pro Einheit angehoben. Dies bedeutet, dass insgesamt eine Steigerung von 2540 Euro zu erwarten ist.

Außerdem hat der Kreis Coesfeld die Gebührensätze für die Sammelgruppen für die Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten von 99 auf 79 Euro je Gewichtstonne gesenkt. Durch das neue Rücknahmerecht im Bereich der umweltverträglichen Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten sind die Sammelgruppen teilweise neu definiert worden.

Bei der Berechnung der Altpapiererlöse wird die Nettomenge mit einem Erlöspreis von durchschnittlich 100 Euro je Gewichtstonne berücksichtigt, da die Erträge in 2016 leicht gestiegen sind.

Die Erlössituation in den übrigen Bereichen ist rückläufig, so dass hier nur noch Erlöse in Höhe von 6320 Euro im Vergleich zu 12 915 Euro in 2016 zu erwarten sind. Insgesamt liegen die Erlöse um 4425 Euro höher als im Jahre 2016.

Laut Kalkulation steigt der Aufwand insgesamt um 46 550 Euro. Ursächlich hierfür ist ein Anstieg des Aufwands bei den Unternehmerkosten um rund 11 500 Euro. Das sei einerseits durch höhere Abfallmengen bedingt und andererseits durch einen Anstieg der Entsorgungskosten – insbesondere für die Entsorgung von Altholz (plus 11 020 Euro) und für die Grünabfälle (plus 14 620 Euro).

Beim Restmüll ergebe sich laut Gemeindeverwaltung eine Steigerung des umlagefähigen Aufwandes um rund 29 800 Euro. Ein Ausgleich werde durch die Überdeckung aus dem Jahr 2015 in Höhe von rund 11 500 Euro geschaffen.

Beim Biomüll hingegen sinkt der umlagefähige Aufwand in 2017 gegenüber 2016 um rund 10 000 Euro.

 7 Der Ver- und Entsorgungsausschuss berät am Mittwoch (7. 12.) um 19 Uhr im Rathaus in Osterwick in öffentlicher Sitzung über die Gebühren für die Abfallentsorgung in 2017.

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