Di., 12.09.2017

Entwurf für Integriertes kommunales Entwicklungskonzept wird im Gemeinderat vorgestellt 22 konkrete Maßnahmen

Entwurf für Integriertes kommunales Entwicklungskonzept wird im Gemeinderat vorgestellt: 22 konkrete Maßnahmen

Mit dem integrierten kommunalen Entwicklungskonzept für Rosendahl soll es einen Leitfaden geben. Foto: az

Rosendahl. Wenn der Rosendahler Gemeinderat am Donnerstag (14. 9.) nach der Sommerpause erstmals wieder zusammentritt, steht unter anderem der Beschluss über das Integrierte kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) der Gemeinde Rosendahl auf der Tagesordnung.

Von Manuela Reher

Damit sollen die Weichen für die weitere Entwicklung der Gemeinde gestellt werden. Fast 150 Seiten stark ist das Konzept, in dem sich nicht nur eine Bestandsaufnahme findet, sondern auch ein Katalog mit 22 konkreten Maßnahmen, die bis zum Jahre 2023 umgesetzt werden sollen.

Mit dem Ratsbeschluss soll die Gemeindeverwaltung beauftragt werden, die im Konzept dargelegten Maßnahmen schrittweise oder nach Vorgabe des Rates vorzubereiten und umzusetzen. Über die Umsetzung und Beratung von Projekten sollen die politischen Gremien der Gemeinde Rosendahl entscheiden.

Die Gemeindeverwaltung wird regelmäßig über den aktuellen Stand berichten. Die Gemeinde Rosendahl sieht sich in Zukunft insbesondere im Rahmen des demografischen und sozioökonomischen Wandels mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund soll der zukünftigen Gemeindeentwicklung ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept zugrunde gelegt werden.

Unter Beteiligung der Bürger, verschiedener Akteure, der Politik und Verwaltung ist in diesem Jahr durch das Büro plan-lokal aus Dortmund das IKEK für die Gemeinde Rosendahl erstellt worden. Es formuliert eine Strategie für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde. Es behandelt eine große Bandbreite an relevanten Themen und berührt städtebauliche, wirtschaftliche, soziale, ökologische sowie bildungs- und arbeitsmarktpolitische Aspekte. Das IKEK definiert die weitere bauliche, gestalterische und am Gemeinwesen orientierte Entwicklung der Gemeinde und ist notwendig, um zur Finanzierung einzelner Maßnahmen Fördermittel vom Land NRW und vom Bund beantragen zu können.

Bei einer erfolgreichen Bewilligung dieser Fördermittel ist es der Gemeinde Rosendahl möglich, in einem Zeitraum von etwa fünf bis sieben Jahren verschiedene Projekte zur nachhaltigen Aufwertung der Gemeinderäume umzusetzen und bürgerschaftliches Engagement langfristig zu unterstützen.

Das Konzept stellen Vertreter des Dortmunder Planungsbüros in der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag vor. Im Anschluss daran sollen in den Ausschüssen die inhaltlich relevanten Themen beraten werden. Das Konzept kann dann gegebenenfalls noch einmal ergänzt und überarbeitet werden.

7 Die öffentliche Sitzung des Rosendahler Gemeinderates mit Einwohner-Fragestunde ist Donnerstag (14. 9.), 19 Uhr, im Rathaus, Hauptstraße 30, Osterwick.

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