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Mi., 27.12.2017

Rund 50 Kinder spielen die Geschichte von Maria und Josef am 4. Januar im Seniorenheim Nach Weihnachten folgt ein weiterer Auftritt

Rund 50 Kinder spielen die Geschichte von Maria und Josef am 4. Januar im Seniorenheim: Nach Weihnachten folgt ein weiterer Auftritt

Am Heiligen Abend haben die Kinder das Krippenspiel in der Pfarrkirche Ss. Fabian und Sebastian präsentiert – ein weiteres Mal wird es am 4. Januar im Seniorenheim der Stiftung zu den Heiligen Fabian und Sebastian aufgeführt. Foto: Tom-David Rademacher

Osterwick (tdr). Für die neunjährige Leonie ist die rund 2000 Jahre alte Geschichte kein Neuland mehr: „Ich spiele mittlerweile bereits zum fünften Mal beim Krippenspiel mit und kenne das Stück schon gut“, verrät sie. Ein wenig Aufregung habe sie bei den ersten Malen zwar noch verspürt – die sei aber mittlerweile verflogen und ihre Rolle als Maria mache ihr trotz einer großen Menge an Text Spaß. „Einfach immer wieder durchlesen, dann versuchen, das Gelesene, ohne nochmal abzulesen, zu wiederholen. Und dann klappt es“, weiß Leonie.

Von Allgemeine Zeitung

Sie ist eine von rund 50 jungen Mitwirkenden, die in diesem Jahr das Krippenspiel am Heiligen Abend in der Pfarrkirche Ss. Fabian und Sebastian vorbereitet haben, erzählt Pastoralreferentin Reinhildis Lösing. Und das bleibt kein einmaliger Auftritt, denn das Stück wird am Donnerstag (4. 1.) um 15 Uhr noch einmal in der Stiftung zu den Heiligen Fabian und Sebastian aufgeführt.

Die Kinder erzählten die Geschichte von Maria und Josef, die kurz vor der Geburt ihres Kindes in Bethlehem in allen Gasthäusern abgewiesen werden, bis sie in einem Stall zur Ruhe kommen, den ihnen ein Herbergsbesitzer zur Verfügung stellt. Kaiser Augustus ruft zu diesem Zeitpunkt zu einer Volkszählung auf, zu der sich auch Josef und Maria auf eine lange Reise begeben müssen.

Bei der Geburt Jesu im Stall erscheinen auf einem Feld rastenden Hirten Engel, die diesen die frohe Botschaft verkünden, woraufhin sie sich selbst von der Geburt ihres Retters überzeugen wollen und nach Bethlehem reisen.

„Die Kinder sind dazu in die Rollen von Joseph und Maria, Engelchen und Hirten mit ihren Schafen geschlüpft“, so Reinhildis Lösing. Die passenden Kostüme seien zu einem Teil von den Kindern selbst mitgebracht, aber auch aus dem Fundus der Sternsingergewänder. Norina (8) verkörpert während des Stückes einen Engel: „Ich habe zwar schon einmal mitgespielt, aber bin trotzdem noch ein bisschen nervös. Den Text habe ich mir daher zur Sicherheit immer wieder durchgelesen.“

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