Spielschar Holtwick feiert am 17. Februar Premiere des plattdeutschen Stücks „De Gedächnislücke“
Lachkrampf garantiert

Holtwick (tdr). Auf so manchen Lachkrampf darf sich das Publikum gefasst machen: Denn wenn am Samstag (17. 2.) um 20 Uhr die große Premiere des neuen plattdeutschen Schwanks „De Gedächnislücke“ von Bernd Gombold in drei Akten aufgeführt wird, ist Lachen ausdrücklich erwünscht. „In die Proben für das neue Stück sind wir bereits seit Dezember vertieft“, erzählt Spielleiterin Barbara Kloster.

Montag, 05.02.2018, 10:02 Uhr

Spielschar Holtwick feiert am 17. Februar Premiere des plattdeutschen Stücks „De Gedächnislücke“: Lachkrampf garantiert
Sekretärin Hannelore (Anne Backensfeld) gerät in Erklärungsnot, als Leonore (Kerstin Langer) und Ehemann Heinz-Harald (Marco Tübing) von der Heiratsanzeige erfahren, Amtsdiener Heini (Gregor Lefering) bleibt sichtlich gelassen. Foto: Tom-David Rademacher

Zur Geschichte: Franz Kübele (Werner Niehoff), gestresster Ortsvorsteher einer ländlichen Gemeinde, wird vom Pech verfolgt: Nachdem er seinen Hochzeitstag vergessen hat und sich nun den Vorwürfen seiner Frau Helene (Susanne Kröger) ausgesetzt sieht, kreuzt das schnöselige Ehepaar Silberstein (Kerstin Langer und Marco Tübing) auf.

Die beiden beschweren sich über einen krähenden Hahn, eine probende Blaskapelle und läutende Kirchturmglocken. Als sich Franz Kübele der Probleme annehmen will und die Glocken eigenhändig abhängen will, erhält er einen Schlag auf den Kopf, der ihm die Erinnerungen an die vergangenen fünf Jahre raubt.

Wie sollte es anders sein, wird diese Situation schamlos ausgenutzt: Amtsdiener Heini (Gregor Lefering) lässt sich daraufhin erst einmal von Kübele befördern, löst die Probleme der Silbersteins auf seine ganz eigene Weise und auch Sekretärin Hannelore (Anne Backensfeld) lässt die Situation in der Amtsstube mit einer geschalteten Heiratsanzeige schnell eskalieren.

Um alle Dorfbewohner zur Genüge zu „informieren“, erkauft sich Lästerschwester Emma (Regina Lefering) vom Laden nebenan die neuesten, nicht zwingend wahren, Gerüchte mit besonderen „Geschenken“.

Karten für das Stück in der Volksbank Holtwick, Tel. 0 25 66/ 93 06 34 83, für sechs Euro, an der Abendkasse einen Euro mehr.

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