Mo., 28.12.2015

Jugendfußball: Nach der Hallensaison greift die D I des VfL Billerbeck in der Meisterrunde an Mission Aufstieg fest im Blick

Jugendfußball: Nach der Hallensaison greift die D I des VfL Billerbeck in der Meisterrunde an : Mission Aufstieg fest im Blick

Nach Platz vier in der Vorrunde des eigenen Hallenturniers richten die D I-Junioren den Blick bald wieder auf die Meisterschaft, wo sie sich den Aufstieg in die Kreisliga A vorgenommen haben: (oben von links) Trainer Gerald Kortüm, Tim Goedereis, Jonas Holtkamp, Finn Chrestin, Ben Kemper, Jannik Kortüm, Casper Holtmann, Nick Ragusa, Silas Gehrke, Trainer Stefan Goedereis; unten von links: Janos Twent, Leen Lorenzen, Simon Goedereis, Henning Scheipers, Robert Eliseev und Marius Kortüm. Fotos: fw Foto: az

Billerbeck. Die Hallensaison nehmen sie locker mit, der Fokus liegt aber eindeutig woanders. „Wir wollen rauf“, formuliert Gerald Kortüm das Ziel kurz und präzise. Rauf – zurück in die Kreisliga A, aus der die D I-Junioren des VfL Billerbeck im vergangenen Sommer abgestiegen sind. Schritt eins ist mit dem Erreichen der Aufstiegsrunde geschafft. Und Schritt zwei soll in der Rückrunde folgen.

Von Frank Wittenberg

Folglich ließ sich das Trainer-Duo Gerald Kortüm und Stefan Goedereis beim eigenen Turnier der Volksbank Baumberge-Hallentour 2015/16 auch nicht von der starken Konkurrenz schocken. Ausschließlich Gegner aus der Kreisliga A hatten sie vor der Brust, dazu mit dem späteren Turniersieger FC Saloniki Essen den unangefochtenen Spitzenreiter der Kreisklasse Essen. „Wir wollen ja in die A-Liga“, sagt Kortüm. „Deshalb brauchen wir auch solche Spiele.“ Und der VfL als einziger B-Ligist im Feld präsentierte sich gut, feierte jeweils mit 3:1 gegen Eintracht Ahaus und der SG Coesfeld 06 zwei Siege. Obendrein hatten sie riesiges Pech, als sie bei der 2:3-Niederlage gegen SW Holtwick nach 2:0-Führung am Innenpfosten scheiterten und die Schwarz-Weißen noch einen Ball auf der Linie klärten. So blieb „nur“ Platz vier nach der Vorrunde.

Kein Drama, denn dieses Turnier spielen sie ebenso wie die beiden noch folgenden Auftritte bei Westfalia Kinderhaus und DJK Coesfeld nur zum Spaß. Viel wichtiger ist der 1. Februar, denn dann werden Kortüm und Goedereis ihren 15 Spieler starken Kader wieder zum ersten Training unter freiem Himmel bitten. „Kurz darauf folgt schon das erste Vorbereitungsspiel gegen DJK Dülmen“, blickt Kortüm voraus. Wieder ein A-Ligist, denn an diesen Gegnern wollen sie sich messen.

Teil eins der Mission Wiederaufstieg ist erfolgreich erledigt. Als Tabellenerster mit nur einer Niederlage gegen Union Lüdinghausen II haben sie die Vorrunde in der Kreisliga B abgeschlossen. Platz vier hätte gereicht, um die Aufstiegsrunde zu erreichen – „aber die Jungs wollten unbedingt ganz oben stehen“, freut sich Kortüm über den Ehrgeiz seiner Kicker, die den Platz an der Sonne mit einem 2:0-Erfolg im letzten Spiel bei Fortuna Seppenrade eingetütet haben. Gemeinsam mit Seppenrade, Union Lüdinghausen II und GW Nottuln geht es nun in die Meisterrunde, in der sie zudem auf SC Südlohn, JSG Legden/Ahaus, Westfalia Osterwick, SuS Stadtlohn II, FC Vreden, SG Gronau, Union Wessum und SV Heek treffen. „Die ersten beiden Mannschaften dieser Staffel steigen direkt in die Kreisliga A auf, der Dritte macht ein Relegationsspiel“, berichtet der Trainer.

Zu eben diesen Aufsteigern wollen sie zählen. Nicht nur, um maximal erfolgreich zu sein. Vielmehr haben sie auch die Zukunft im Blick. „In der nächsten Saison haben wir eine noch stärkere D-Jugend“, verweist Gerald Kortüm darauf, dass gleich acht Spieler aus dem jüngeren Jahrgang zu seinem Kader zählen und dazu mit Simon Goedereis ein Kicker, der eigentlich noch in der E-Jugend mitmischen könnte.

Wie erfolgreicher Fußball funktioniert, wissen Gerald Kortüm und Stefan Goedereis genau. Im dritten Jahr arbeiten sie zusammen, in der vergangenen Saison haben sie die E I-Junioren zum Meistertitel geführt. „Das macht riesig Spaß“, versichert Kortüm, der schon seit vielen Jahren in der Jugendabteilung des VfL Billerbeck tätig ist, unterbrochen durch einen kurzen Abstecher zu den Senioren von SW Beerlage. „Das war nicht meine Welt“, gibt der 46-Jährige ehrlich zu. „Ich gehöre in den Jugendbereich, denn diese Jungs wollen lernen und haben richtig Bock.“

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