Mo., 21.03.2016

Frauenfußball: Starker VfL-Auftritt gegen Hauenhorst Favorit muss sich mächtig strecken

Frauenfußball: Starker VfL-Auftritt gegen Hauenhorst : Favorit muss sich mächtig strecken

Gut gespielt und doch gegen den Favoriten verloren: Maren Schulte (VfL Billerbeck). Foto: Frank Wittenberg

Billerbeck (fw). Der Top-Favorit hatte seine liebe Mühe. Denn noch einmal wollten sich die Westfalenliga-Fußballerinnen des VfL Billerbeck nicht vom Platz schießen lassen – und verkauften sich gegen den designierten Meister und Aufsteiger Germania Hauenhorst hervorragend. „Eine tolle Mannschaftsleistung“, lobte Michael van den Berg sein Personal trotz der 0:3-Niederlage auf eigenem Platz. „Taktisch und vom Einsatzwillen her war das richtig gut.“

Von Frank Wittenberg

Defensiver eingestellt war das VfL-Team, das sich dennoch nicht nur darauf verlegte, zu mauern. „Wir haben auch immer wieder mit zwei, drei Spielerinnen vorne attackiert“, so der Trainer. „Das schmeckte Hauenhorst gar nicht.“ Dennoch fuhren die Gäste in der 17. Minute einen perfekten Angriff, den Lena Gosewinkel zum 0:1 nutzte. Zu dem Zeitpunkt hätte der VfL schon führen können, aber Anna Hettwer traf nur den Pfosten.

In den ersten 25 Minuten der zweiten Halbzeit bestimmten die Billerbeckerinnen die Partie und machten gehörig Druck auf den Tabellenführer. Der erhoffte Ausgleichstreffer fiel aber nicht – dafür bewies Lena Gosewinkel in der 69. Minute ihre Extraklasse, als sie den Ball nach einem langen Pass direkt unter die Latte hämmerte. Vier Minuten später legte Nicole Schampera das 0:3 nach. „Hauenhorst hatte in der zweiten Halbzeit maximal drei Chancen, von denen waren zwei drin“, bilanzierte van den Berg.

Trotz der Niederlage erntete sein Team ein großes Lob. „Zumal wir gut mitgespielt haben“, stellte der Trainer fest. „Wir haben bewiesen, dass wir mehr können, als wir oft zeigen.“ Am Ostermontag (28. 3.) um 11 Uhr geht es für die VfL-Frauen mit dem Pokal-Halbfinale beim Nachbarn Turo Darfeld weiter. 7 VfL Billerbeck – Germania Hauenhorst 0:3; Tore: 0:1 und 0:2 Lena Gosewinkel (17., 69.), 0:3 Nicole Schampera (73.).

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