Do., 12.05.2016

Leichtathletik: Neue Marathon-Bestzeit für Kai Wolbeck beim Prag-Marathon Im Laufschritt durch die goldene Stadt

Leichtathletik: Neue Marathon-Bestzeit für Kai Wolbeck beim Prag-Marathon : Im Laufschritt durch die goldene Stadt

Foto: az

Coesfeld. Mit der fünfköpfigen Familie fuhr Kai Wolleck für ein langes Wochenende zum Sightseeing und zum Marathon nach Prag – und er kehrte mit einem großen Erfolg zurück. Angefeuert von Ehefrau Tanja sowie den Kindern, Sohn Maximilian und die zehn Monate alten Zwillinge Lars und Nele, die ihrem Vater vom Appartement am Start-/Zielbereich zusehen konnten, gelang ihm mit 2:47:10 Stunden eine neue persönliche Bestzeit. Die bisherige Marke (2:49:14), gelaufen in München im vergangenen Herbst, hatte er trotz einer dreimonatigen Verletzungspause getoppt. Vier intensive Trainingsmonate reichten ihm für dieses Top-Ergebnis.

Von Allgemeine Zeitung

Mit 2:47:10 Stunden war er von 170 deutschen Finishern der Schnellste und vertrat die LG Coesfeld würdevoll. In einem unheimlich starken Teilnehmerfeld mit vielen Afrikanern, die sich noch für die Olympischen Spiele in Rio qualifizieren wollten, belegte Kai Wolbeck den 60. Platz von 10 000 Startern (Starter-Limit) und letztlich 5 777 Finishern.

Schon in der Vorbereitung lief Kai Wolbeck beim planmäßigen Leistungstest (Halbmarathon vier Wochen vor dem Marathon) in Harsewinkel mit einer neuen Bestzeit von 1:19:31 Stunden aufs Siegertreppchen und peilte dann in Prag eine Zeit unter 2:50 Stunden an. „Dass es trotz der Pause im Winter zu einer Verbesserung von über zwei Minuten reichte, habe ich mir vorher nicht vorstellen können“, staunte er selber am meisten.

Mit 2:07:24 Stunden siegte in der tschechischen Hauptstadt der Kenianer Lawrence Cherono. Insgesamt schafften sieben Läufer aus Afrika eine Zeit unter 2:11 Stunden. Zur Hälfte hatte Kai Wolbeck noch die Marke von 2:45 Stunden im Auge, aber der nicht so einfache Kurs mit viel Kopfsteinpflaster und einigen Steigungen an den vielen Brücken verlangten ihm alles ab. Zudem zwangen die warmen Temperaturen und ein starker Wind einige Läufer in die Knie, sodass bis ins Ziel einige Plätze gut gemacht wurden. Selbst 50 Meter vor Schluss wurde der bis dato 60. Läufer noch mit einem Tempo von 3:40 (Min./km) überholt.

„Die herrliche Streckenführung durch die kulturelle Hauptstadt Europas ließ den Marathon in Prag zu einem unvergesslichen Erlebnis werden“, sagte Wolbeck, „und der Zieleinlauf war ein „emotionaler Hochgenuss.“

Jetzt wird der Blick bereits auf den Marathon in Bremen gerichtet, der am 2. Oktober stattfindet. Dort soll die Marke von 2:45 Stunden geknackt werden.

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