Di., 17.05.2016

Kreisliga A: Vorwärts Lette und DJK-VBRS II kämpfen um Klassenerhalt – und wissen nicht, welcher Platz reicht Nervige Ungewissheit

Kreisliga A: Vorwärts Lette und DJK-VBRS II kämpfen um Klassenerhalt – und wissen nicht, welcher Platz reicht : Nervige Ungewissheit

Reinhängen für den Klassenerhalt: Der Endspurt, den Timo Ebbing (rechts) mit der DJK/VBRS-Reserve gegen Sebastian Daldrup und Turo Darfeld eingeläutet hat, kommt im Rennen um den Klassenerhalt möglicherweise zu spät. Fotos: fw Foto: az

Coesfeld/Lette. Am schlimmsten ist die Ungewissheit. Das Gefühl, alles zu probieren, am Ende aber doch von anderen Mannschaften abhängig zu sein. „Wir können nur versuchen, die sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen zu holen“, zuckt Frank Oelmann, Trainer der DJK Coesfeld-VBRS II, mit den Schultern. „Dann werden wir sehen, wozu es reicht.“ In der etwas besseren Ausgangsposition befindet sich Vorwärts Lette, aber auch hier hängt der Verbleib in der Kreisliga A am seidenen Faden. „Wir dürfen nicht zu viel hinterfragen“, sagt Michael Schmitz. „Wir müssen den Schwung mitnehmen und unsere Spiel gewinnen.“

Von Frank Wittenberg

Platz 15 bleibt das erste Ziel. Eben der Platz 15, der zur Relegation um den Klassenerhalt gegen den Vizemeister der Kreisliga B berechtigen könnte – vielleicht. Denn der reicht nur, wenn SF Merfeld den Klassenerhalt in der Bezirksliga schafft und A-Liga-Meister Union Lüdinghausen der Aufstieg gelingt. Eben diese Ehrenrunde gegen den Meister der Kreisliga Ahaus (SuS Stadtlohn II) und im Falle einer Niederlage gegen einen Meister der Kreisligen Münster findet Michael Schmitz völlig ungerecht. „Es kann doch nicht sein, dass ein sportlicher Meister eventuell nicht aufsteigt“, schüttelt der Vorwärts-Trainer den Kopf. Und sollte Lüdinghausen tatsächlich nicht der Sprung in die Bezirksliga gelingen, müsste der 15. direkt absteigen – dann wäre das Schicksal der DJK/VBRS-Reserve bereits besiegelt.

Für die Letteraner tut sich derweil noch eine weitere Chance auf: Fünf Punkte liegen sie zwar hinter dem 14. Brukteria Rorup, die Roruper müssen aber am kommenden Sonntag aussetzen. Damit bietet sich für Vorwärts die Chance, mit einem Heimsieg gegen SW Holtwick den Rückstand auf zwei Zähler zu verkürzen. „Wir müssen einfach unsere Hausaufgaben machen“, will Schmitz nicht zu viel spekulieren. Mit zwei Derbysiegen in Folge gegen die beiden SG-Mannschaften ist das zuletzt hervorragend gelungen. Zwei weitere Siege gegen Holtwick und am letzten Spieltag bei Borussia Darup würden den Strohhalm stabiler machen.

Sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen hat auch Frank Oelmann fest eingeplant. „Und das ist nicht unrealistisch“, sagt der DJK-Trainer mit Blick auf die Gegner SuS Olfen II und Brukteria Rorup. Vor allem aber macht ihm die Personallage Hoffnung, die sich schon beim 6:3-Sieg am Freitagabend bei Turo Darfeld positiv bemerkbar gemacht hat. „Endlich habe ich wieder mehr als zwölf Spieler zur Verfügung“, verweist er auf das Verletzungspech, dass sich wie ein roter Faden durch die „Seuchensaison“ gezogen habe. Hinzu seien die Abgänge von Johannes Frieling und Kevin Sander in der Winterpause gekommen. Aber lamentieren will Oelmann nicht, dafür ist er Realist genug: „Wir haben die ganze Saison Zeit gehabt, eine bessere Platzierung zu schaffen.“

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