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Sa., 13.01.2018

SG Coesfeld 06 vermasselt dem hohen Favoriten das Turnier / Ingo Hoppe erzielt den 2:2-Endstand Den „Zebras“ noch den Sieg versaut

SG Coesfeld 06 vermasselt dem hohen Favoriten das Turnier / Ingo Hoppe erzielt den 2:2-Endstand: Den „Zebras“ noch den Sieg versaut

Top-Torjäger: Jörg Paas (rechts) hat nichts verlernt und erzielte fünf Treffer für den Turnier-Ausrichter SG Coesfeld 06. Foto: az

Coesfeld. Marc Hellenkamp hatte Spaß auf den Backen. „Den Duisburgern haben wir im allerletzten Spiel den Gesamtsieg versaut“, sagte der Teamchef der SG Coesfeld 06 und grinste wie ein Schelm, „das fanden die gar nicht lustig.“ Jörg Paas, der alte Schlawiner, hatte seine Elf mit seinem fünften Turniertreffer in Führung geschossen. Mit einem Doppelschlag drehten die „Zebras“ die Partie. Doch in der Endphase wurde Paas kurz vorm Torabschluss gefoult. Strafstoß! Aus neun Metern haute Ingo Hoppe die Kugel humorlos zum 2:2-Ausgleich ins Netz. Für Hoppe war’s ein schönes Geburtstagsgeschenk, denn er wurde 42 Jahre jung.

Von Ulrich Hörnemann

Die Duisburger schauten reichlich sparsam aus ihren blau-weißen Trikots. Dumm gelaufen! Durch dieses Unentschieden gegen den Außenseiter vergeigte der Favorit, der mit Carsten Wolters einen gestandenen Bundesliga-Akteur aufgeboten hatte, Platz eins, der nun an die SG Wattenscheid 09 ging. O-Ton Hellenkamp: „Duisburg was not amused.“ Mit einem Pünktchen weniger wurde der MSV, der noch bei jeder Auflage live dabei war, Zweiter vor dem SC Paderborn. Amüsiert war keiner.

Der Ausrichter, der sein Turnier 2010 das bislang erste und einzige Mal in 42 Jahren gewonnen hatte, belegte den vierten Rang vor Enschede, Almelo und, man höre und staune, den Preußen, die 2016 und 2017 erfolgreich waren und den Hattrick angepeilt und nun die rote Laterne hatten.

Hochzufrieden stiefelten indes die Hausherren vom Parkett in Richtung Kabine. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte Marc Hellenkamp seine Belegschaft, „wir haben diszipliniert gespielt, sind mutig aufgetreten und haben konditionell mitgehalten.“ Für Begeisterung auf der gut besuchten Tribüne des Schulzentrums sorgten vor allem die beiden 2:0-Auftritte gegen den Titelverteidiger Preußen Münster und den holländischen Stammgast Heracles Almelo. „Das waren unsere besten Spiele“, betonte Hellenkamp, „da haben wir alles rausgehauen.“

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