Di., 06.02.2018

Fußball: Comeback von Pier und Plesker Alles im Lot bei der SG Coesfeld

Fußball: Comeback von Pier und Plesker: Alles im Lot bei der SG Coesfeld

Erfolgreiches Comeback: Jannis Pier, in der Hinrunde ausgefallen, ist wieder fit. Foto: Johannes Oetz

Coesfeld. Hundertprozentig zufrieden ist er nicht. Nur: Welcher Trainer ist das schon? „Die Vorbereitung hätte besser laufen können, aber auch deutlich schlechter“, sagt Patrick Steinberg, „doch im Großen und Ganzen kann ich nicht meckern.“

Von Ulrich Hörnemann

Die erste Mannschaft der SG Coesfeld 06 befindet sich aktuell in der fünften Trainingswoche. „Bislang haben wir viel für die Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit getan“, berichtet der SG-Coach, „jetzt gehen wir in den fußballerisch-taktischen Bereich.“ Damit seine Jungs fit sind fürs erste Meisterschaftsspiel im neuen Jahr. Gegner vor heimischer Kulisse ist Turo Darfed am 18. Februar im VR-Bank Sportpark.

Mit 17 bis 18 Mann war die Beteiligung beim Spinning (4 x dienstags) sehr gut. „Diese Trainingsform hatte ich eingeplant als Alternative, falls Schnee liegen sollte“, so Steinberg, „okay, Schnee hatten wir Gott sei Dank nicht. Draußen auf dem Platz war die Beteiligung nicht ganz so hoch.“ Da waren in der Regel 13 bis 14 Spieler bei Wind und Wetter im Einsatz,.

Zwei Langzeitverletzte haben sich gesund zurückgemeldet: Jannis Pier und David Plesker. „Jannis hat am Sonntag gegen DJK Stadtlohn komplett durchgespielt“, freut sich Patrick Steinberg über das gelungene Comeback des Dauerpatienten, der seine Probleme mit dem Sprunggelenk auskuriert hat, „er hat einen starken Eindruck hinterlassen.“ Zwei Tore gingen beim glatten 7:2-Sieg auf sein Konto. „David bekam einen Kurzeinsatz und stand rund 20 Minuten auf der Platte“, erklärt Steinberg, „sein Knie hat gehalten.“

Verzichten muss Patrick Steinberg lediglich auf seinen „Co“ Tim Weber, der über eine entzündete Patellasehne klagt, und Philipp Jacobs, der wegen eines lädierten Knöchels frühestens im April mit seiner Rückkehr rechnet. Luca Pollicina, mit 29 Jahren der Alterspräsident im Kader, plagt sich noch mit der Achillessehne herum.

Mit Verspätung ist Simon Lovermann ins Training eingestiegen. Er weilte mit Romario Wiesweg und Marvin Möllers im Winterurlaub und kehrte mit einem verdrehten Knie zurück. „Eine Dame ist ihm über die Skier gefahren“, erzählt Steinberg von dem unglücklichen Crash im Schnee, „vier Wochen musste Simon pausieren.“ Mittlerweile ist er schmerzfrei.

Jonas Averesch, der Schnapper, und Chris Wedel, der im Sommer aus Darup nach Coesfeld gewechselt ist, hat die Grippe gepackt. Beide schlucken Antibiotika, sollten aber nächste Woche wieder fit sein.

Die beiden Studenten Henrik Mauermann und Julian Neuenstein stecken bis Freitag noch im Klausuren-Stress. Danach haben sie den Kopf auch wieder frei,

Nur zwei Testspiele haben die Coesfelder bisher absolviert: 1:3 beim SV Gescher und 7:2 gegen DJK Eintracht Stadtlohn. „Ich habe bewusst den Fokus mehr auf ein intensives Training und weniger auf die Spiele gelegt“, erläutert Patrick Steinberg sein Konzept, „am kommenden Dienstag spielen wir noch mal gegen Spielvereinigung Vreden II.“ Anstoß am 13. Februar: 19.30 Uhr auf Kunstrasen im VR-Bank Sportpark.

Die Punktejagd beginnt fünf Tage später am 18. Februar mit dem Heimspiel gegen einen Mitkonkurrenten im ersten Tabellendrittel: Turo Darfeld. Danach folgt die Partie in Hausdülmen und eine Woche darauf der Kracher gegen Tabellenführer Westfalia Osterwick.

Patrick Steinberg ist tiefenentspannt: „Wir können befreit aufspielen. Osterwick und Billerbeck wollen aufsteigen. Wir liegen vier Punkte dahinter.“ In Schlagdistanz! Nach dem Saisonziel befragt, hält sich Steinberg bedeckt: „So weit oben wie möglich mitspielen!“

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