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So., 04.03.2018

Coesfeld Britta Reckers belohnt den unbändigen Kampfgeist

Coesfeld: Britta Reckers belohnt den unbändigen Kampfgeist

Immer wieder Britta Reckers: Die Rückraumspielerin war in Witten kaum zu bremsen und erzielte acht Tore, darunter auch den Ausgleich Sekunden vor dem Ende. Foto: Frank Wittenberg

Coesfeld (fw). Die Niederlage schien schon besiegelt – beim Sechs-Tore-Rückstand 13 Minuten vor dem Ende und dann beim 22:23 in letzter Minute in Unterzahl. Letztlich hatte der Tabellenzweite ETSV Witten die Rechnung aber ohne den Kampfgeist der DJK/VBRS-Handballerinnen gemacht: „Die Mannschaft hat eine tolle Moral bewiesen“, jubelte Dirk Haverkämper über den 23:23-Ausgleich durch Britta Reckers wenige Sekunden vor dem Ende. „Das fühlt sich an wie ein Sieg.“

Von Frank Wittenberg

Nach zuletzt zwei Niederlagen kamen die Coesfelderinnen in Witten etwas schleppend in die Partie und lagen nach fünf Minuten 1:4 hinten. „Dann sind wir besser ins Spiel gekommen, sind aber zu oft an der starken Torhüterin gescheitert“, berichtete der Trainer. Besonders bitter: Nach dem 9:11-Anschlusstreffer durch Britta Reckers kassierten die DJK-Damen in den letzten knapp zwei Minuten bis zur Pause noch drei Gegentreffer zum 9:14-Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es zunächst nicht, den Rückstand zu verkürzen. Als die Gastgeberinnen in der 48. Minute das 20:14 erzielten, sah es nicht besonders gut aus – aber plötzlich machten die Coesfelderinnen die Schotten dicht. „In der Abwehr standen wir super und haben fast nichts mehr zugelassen“, freute sich Haverkämper über sein Team und verteilte ein Extra-Lob an Steffi Gevers, die just in dieser Phase die gute Maike Kreikenberg im Tor ablöste und einige wichtige Paraden zeigte. Die DJK-VBRS kam auf 21:20 heran (55.) und schaffte zweieinhalb Minuten vor dem Ende den 22:22-Ausgleich durch Lea Hemker.

Per Siebenmeter kam Witten zum 23:22, zudem musste Christel Daldrup auf das Sünderbänkchen – und doch schlugen die Coesfelderinnen noch einmal zurück: Dirk Haverkämper nahm die Torhüterin heraus, brachte die sechste Feldspielerin, und die überragende Britta Reckers belohnte den Kampfgeist mit dem späten 23:23-Ausgleich. „Das war richtig gut“, war der Trainer bestens zufrieden. „Mit diesem Unentschieden können wir gut leben.“ 7 ETSV Witten – DJK Coesfeld-VBRS 23:23; Maike Kreikenberg und Steffi Gevers (im Tor), Britta Reckers (8), Lea Hemker (4), Steffi Lappe (4), Christel Daldrup (3), Franziska Wilde (2), Kerstin Böing (2), Juliana Hüls, Christin Wienecke, Elisa Backeshoff, Lea-Sophie Schneider, Fiona van Ael.

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