Mi., 18.05.2016

Fußball Duell der Topstürmer - «Überragende Offensivspieler»

Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang sind die beiden überragenden Torjäger der Bundesliga.

Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang sind die beiden überragenden Torjäger der Bundesliga. Foto: Bernd Thissen

Das Pokalfinale in Berlin wird auch das Duell der Torjäger. Die Bayern-Offensive um Robert Lewandowski will ihr Team zum Double ballern, die Dortmunder Angriffsreihe um Pierre-Emerick Aubameyang ihre Mannschaft zum Titel. In der Torjägerliste führt ein BVB-Star.

Von dpa

München (dpa) - Die Bundesliga-Toptorjäger Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang wollen ihre atemberaubenden Torserien auch im DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund fortsetzen.

«Beide Mannschaften haben überragende Offensivspieler», erklärte der Münchner Torschützenkönig Lewandowski drei Tage vor dem Finale, bei dem er die Chancen auf «50:50 beziffert». 30 Tore in der Liga, 9 in der Champions League und 3 im Pokal bei Lewandowski stehen bei Aubameyang 25 Ligatreffer, 8 in der Europa League und 4 im Cup-Wettbewerb gegenüber.

«Du musst als Mannschaft erfolgreich sein, das wollen wir am Samstag versuchen. Es ist nicht das Wichtigste, ob die persönlichen Zahlen besser waren als im Vorjahr», maß Thomas Müller den Tor-Rechnereien keine große Bedeutung bei. Mit 20 Ligatoren, 8 Königsklassentreffern und 4 Toren im Pokal ist seine Ausbeute auch glänzend. «Es bringt mir nichts, wenn ich drei Tore mache und wir 3:4 verlieren, dann hab' ich trotzdem Sonntag schlechte Laune», sagte Müller.

Die Pokal-Torjägerliste führt vor dem Endspiel am Samstag im Berliner Olympiastadion der Dortmunder Henrich Mchitarjan mit fünf Treffern vor Müller an. Mehr Tore in einer Pokalsaison gelangen für den BVB zuletzt Robert Lewandowski (7) in der Saison 2011/12.

Der heutige Bayern-Torjäger zerbricht sich kurz vor dem Finale und wenige Wochen vor der EM weiter nicht den Kopf über eine vorzeitige Verlängerung seines bis aktuell 2019 laufenden Vertrages. «Ich habe anderen Sachen in meinem Kopf. Ich bin ruhig und habe keinen Druck», sagte der 27-Jährige und muss sich in ein paar Wochen auf einen ungewohnten Gegner einstellen: Dann treffen er und Sturmpartner Müller in der EM-Vorrunde mit ihren Nationalmannschaften aufeinander.

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