Ex-Bayern-Keeper
Ermittlungen gegen Pepe Reina wegen Mafia-Verbindungen

Rom (dpa) - Der frühere Bayern-Torhüter Pepe Reina muss sich wegen mutmaßlicher Verbindungen zur Mafia vor dem Sportgericht des italienischen Fußball-Verbandes verantworten.

Montag, 21.05.2018, 17:32 Uhr

Der frühere Bayern-Torwart sieht sich Ermittlungen aufgrund möglicher Mafia-Verbindungen ausgesetzt.
Der frühere Bayern-Torwart sieht sich Ermittlungen aufgrund möglicher Mafia-Verbindungen ausgesetzt. Foto: Ciro Fusco

Die Anklage werfe dem Spanier sowie den beiden ehemaligen Profis Paulo Cannavaro und Salvatore Aronica vor, regelmäßig mit Mitgliedern eines Mafia-Clans der Camorra Kontakt gehabt zu haben, teilte der Verband mit. Dies gehe aus Ermittlungen der Anti-Mafia-Direktion hervor.

Reina, der von 2014 bis 2015 eine Saison beim FC Bayern gespielt hatte, steht vor einem Wechsel vom SSC Neapel zum AC Mailand. Mit den drei Profis müssen sich auch ihre ehemaligen Vereine Napoli, Sassuolo Calcio und US Palermo verantworten. Reina wird vorgeworfen, mit drei Mafiosi regelmäßig Kontakt gehabt zu haben. Die vier sollen gemeinsam ihren Urlaub verbracht und Gefälligkeiten ausgetauscht haben. So soll Reina den Männern unter anderem Zutritt zu exklusiven Bereichen des Stadions San Paolo in Neapel verschafft haben.

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