So., 17.01.2016

Jugendfußball: U 11-Juniorinnen von Westfalia Osterwick erkämpfen sich beim eigenen Hallenturnier immerhin zwei Remis Spaß ist wichtiger als eine vordere Platzierung

Jugendfußball: U 11-Juniorinnen von Westfalia Osterwick erkämpfen sich beim eigenen Hallenturnier immerhin zwei Remis : Spaß ist wichtiger als eine...

Immerhin zwei Unentschieden schaffte die U 11 von Westfalia Osterwick beim eigenen Hallenturnier: (hinten von links) die Trainer André Kerkhoff, Hannah Knipper und Sarah Hauling; Mitte von links: Lara Benning, Adriana di Blasi, Lisa Kerkhoff, Wiebke Roggenkämper, Wenke Roggenkämper, Finja Faross; unten von links: Mila van Lochum, Greta Schumacher, Michelle Brockhoff, Marie Woltering, Lena Kerkhoff, Jasmin Lembeck, Marlene Reckers. Foto: Frank Wittenberg

Osterwick (fw). Auf der Bank herrschte Hochbetrieb. „13 Spielerinnen, das ist eigentlich viel zu viel“, stellt André Kerkhoff fest. Denn in der Halle können immer nur fünf auf dem Parkett stehen. Dennoch wollte der Trainer der U 11-Juniorinnen von Westfalia Osterwick nicht aussortieren, und schon gar nicht beim eigenen Turnier. „Alle sollen ihren Spaß haben“, sagt der 39-Jährige – das ist wichtiger als eine vordere Platzierung.

Von Frank Wittenberg

Am Ende stand der letzte Platz in der Vorrundengruppe, und doch war das Trainer-Trio mit André Kerkhoff, Sarah Hauling und Hannah Knipper nicht unzufrieden. Denn in vier Spielen gelangen immerhin zwei Unentschieden und damit eine deutlich bessere Bilanz als noch eine Woche zuvor beim Turo-Turnier. „Leider kassieren wir zu viele einfache Gegentore“, bedauert Kerkhoff. „Aber in erster Linie geht es ja darum, auch im Winter in Bewegung zu bleiben.“ Deshalb hat er für fünf Hallenauftritte zugesagt. Zwei stehen noch aus: Am kommenden Wochenende auf dem Soccerfeld in Altenberge, dann am Samstag (30. 1.) bei der Vorrunde der Hallenkreismeisterschaft in Reken.

Viel wichtiger ist ohnehin die Rückrunde auf dem Feld, die am 11. März bei einem Auswärtsspiel bei RW Nienborg beginnt. Dann wollen sie möglichst besser abschneiden als in der Hinserie, in der den Osterwickerinnen nur drei Siege gelungen sind. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, weiß Kerkhoff, der nun im dritten Jahr für die U 11 verantwortlich ist. „Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass ich noch einmal in diesen Job rutsche“, gibt der 39-Jährige zu, der vor fast 20 Jahren schon einmal als Trainer die F-Jugend der Westfalia zum Meistertitel geführt hat – damals mit Kickern wie Niklas Segbers, Pascal Leipelt und Michael Roßmöller.

Das eigene Hallenturnier begann mit einem 0:2 gegen den späteren Turniersieger ASC Schöppingen. Mächtig Jubel kam auf, als die Osterwickerinnen im zweiten Spiel gegen die TSG Dülmen einen 0:2-Rückstand aufholten und durch Toren von Marlene Reckers und Finja Faross noch zu einem 2:2 kamen. Nach einem 0:2 gegen den LTV 1861 Lüdenscheid II reichte es im letzten Spiel gegen den VfL Billerbeck immerhin zu einem 0:0. Kleine Erfolgserlebnisse für die jungen Westfalia-Fußballerinnen – „das“, stellt André Kerkhoff fest, „sind auch schöne Erfahrungen für die Mädels.“

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