Sa., 06.02.2016

Bezirksliga: Niklas Segbers wechselt von Osterwick nach Gescher / Spielender Co-Trainer von Zoui Allali Neue Herausforderung im neuen Verein

Bezirksliga: Niklas Segbers wechselt von Osterwick nach Gescher / Spielender Co-Trainer von Zoui Allali : Neue Herausforderung im neuen Verein

Bald wieder vereint: Niklas Segbers, Torjäger beim Bezirksligisten Westfalia Osterwick, folgt seinem Ex-Trainer Zoui Allali, mit dem er im vergangenen Sommer im Entscheidungsspiel gegen den SC Südlohn den Aufstieg feierte. In der kommenden Saison 2016/17 werden beide Seite an Seite für den Liga-Rivalen SV Gescher spielen. Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Osterwick. Die Entscheidung ist ihm nicht leicht gefallen. Niklas Segbers, hauptberuflich Projekt-Manager bei der Firma BU Power Systems GmbH & Co KG in Ibbenbüren, hat lange hin und her überlegt, ob er seinen Stammverein Westfalia Osterwick verlassen soll.

Von Ulrich Hörnemann

„Zwei wichtige Gründe haben letztlich den Ausschlag gegeben“, erklärt der Osterwicker, der mit Freundin Melanie in Coesfeld wohnt, „erstens will ich grundsätzlich mal was anderes machen und eine neue Herausforderung in einem neuen Verein suchen. Zweitens möchte ich mal ins Trainergeschäft reinschnuppern.“

Deshalb kam das Angebot des Bezirksligisten SV Gescher wie gerufen: Als spielender Co-Trainer wird er in der Saison 2016/17 seinen Ex-Coach Zoui Allali unterstützen, der die Osterwicker im vergangenen Sommer in die Bezirksliga geführt hat.

Niklas Segbers, der früher ein Jahr für Schalke 04 (C-Jugend) und zwei Jahre für SuS Stadtlohn (B-Jugend) gespielt hat, will sich diese Chance nicht entgehen lassen. „Die Kaderplanung steht, wie mir Zoui erzählt hat. Ein, zwei, drei junge Spieler werden noch gesucht. Dann haben wir eine schlagkräftige Mannschaft“, prophezeit er, „ich werde vorne drin spielen.“ Da liegen seine Stärken. Denn in der Torjägerliste der Bezirksliga-Staffel 11 liegt Segbers mit Henrik Kleinefeld (SV Lippramsdorf) und Steffen Rekers (Rot-Weiß Deuten) gleichauf in Führung. Mit 13 Treffern ist dieses Trio notiert. „Eigentlich sind’s bereits 14 Tore“, korrigiert er den aktuellen Zwischenstand auf der Internetseite www.fussball.de, „ein Tor wurde unterschlagen.“ Da habe ein Schiedsrichter wohl bei einem Spiel eine falsche Rückennummer in den Bericht eingetragen.

Ob er sich vorstellen könne, irgendwann mal als Spielertrainer alleinverantwortlich tätig zu sein, weiß Niklas Segbers nicht. „Die Frage kann ich jetzt noch nicht beantworten“, sagt er nur, „ich schau’s mir an. Vielleicht gefällt’s mir auch gar nicht, dann hat sich das Thema Trainer schnell erledigt.“

Aber eins ist sicher: Auf die Zusammenarbeit mit Zoui Allali freut er sich. „Ich kenn’ ihn aus seiner Zeit bei Westfalia Osterwick“, schaut er zurück, „natürlich waren wir nicht immer einer Meinung und sind auch mal angeeckt.“ Dennoch haben sie sich gut verstanden und gemeinsam große Erfolge gefeiert.

Mit Zoui Allali als Trainer hat er auch die schönsten Momente seiner Karriere erlebt. „Was in der vergangenen Saison abgegangen ist, war unglaublich“, denkt Niklas Segbers an Meisterschaft und Aufstieg, „die Entscheidungsspiele gegen die SG Coesfeld und den SC Südlohn waren Gänsehaut pur. Wie viele Zuschauer uns da angefeuert haben, aus allen Ecken kamen sie angeflogen, das war geil!“ Im Sommer wartet auf ihn ein neues Abenteuer. 26 ist er jetzt. Am Donnerstag feiert Segbers seinen 27. Geburtstag.

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