Mi., 01.06.2016

Fußball: Engin Yavuzaslan tief beeindruckt von Atmosphäre Mit vollem Tank wieder auf die Überholspur

Fußball: Engin Yavuzaslan tief beeindruckt von Atmosphäre : Mit vollem Tank wieder auf die Überholspur

Mit voller Kraft in die Mission Wiederaufstieg: Engin Yavuzaslan freut sich auf sein zweites Westfalia-Jahr. Foto: Frank Wittenberg

Osterwick (fw). Der Blick geht voraus. Die Mission Klassenerhalt ist gescheitert bei Westfalia Osterwick, aber Engin Yavuzaslan stellt die Hebel schon wieder auf Vollgas. „Wir werden alles dafür tun, wieder in die Bezirksliga zu kommen“, versichert der Spielertrainer. Auch wenn es sicherlich schwer werde. Am 7. Juli steht ein erster Kennenlernabend mit der zweiten Mannschaft auf dem Plan, ab dem 12. Juli geht es dann richtig los: „Dann haben die Jungs den Kopf frei und den Tank wieder voll.“

Von Frank Wittenberg

Auch wenn sportlich nicht alles nach Wunsch gelaufen ist, Yavuzaslan ist tief beeindruckt von seinem ersten Trainerjahr bei der Westfalia. „Ich habe schon viel im Fußball erlebt, aber noch nie einen solchen Zusammenhalt“, staunt der 35-Jährige. Da seien seine Co-Trainer und nicht zuletzt das Team hinter dem Team – die viele freiwilligen Helfer, die sich ehrenamtlich einbringen. „So etwas ist nicht selbstverständlich“, weiß der Trainer, der auch stolz darauf ist, wie viele Zuschauer das Team trotz der miesen Tabellensituation unterstützt hätten. Zwei Dinge sind ihm besonders in Erinnerung geblieben: die standing ovations trotz der Heimniederlage gegen Vorwärts Epe und der Abgang nach dem letzten Heimspiel am Sonntag gegen SG Borken. „Wir sind abgestiegen“, sagt Yavuzaslan. „Und trotzdem stehen die Spieler der zweiten und dritten und der Altherren auf dem Balkon und singen ,You’ll never walk alone‘ . . .“

Nicht zuletzt deshalb stand für ihn früh fest, sein Engagement in Osterwick trotz des Abstiegs in die Kreisliga A fortzusetzen. „Ich hatte auch Anfragen von höherklassigen Vereinen, aber ich habe nicht eine Sekunde überlegt“, versichert Engin Yavuzaslan, der absolut dankbar sei für die Offenheit und Warmherzigkeit. Als Trainer sehe er sich als Hauptverantwortlicher für den Abstieg – „das Ding will ich flicken!“

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