Fußball: Markus Lindner bleibt auch 2018/19 Trainer / Vierköpfiges Team hinter dem Team
Gemeinsam anpacken für Turo

Darfeld. Auf eine schwierige Saison hatten sie sich eingestellt, aber die Zwischenbilanz sorgt bei allen Beteiligten für gute Laune. Platz sechs, gerade einmal vier Punkte hinter dem Spitzenduo Westfalia Osterwick und VfL Billerbeck – Turo Darfeld macht sich gut im Konzert der Großen. „Die Mannschaft hat sich super entwickelt, gerade auch die jungen Spieler“, sagt Markus Lindner. Den Weg sieht der Trainer noch längst nicht beendet, deshalb wird er im Sommer in sein drittes Jahr beim A-Kreisligisten gehen.

Freitag, 29.12.2017, 08:56 Uhr

Fußball: Markus Lindner bleibt auch 2018/19 Trainer / Vierköpfiges Team hinter dem Team: Gemeinsam anpacken für Turo
Gute Stimmung unter dem Weihnachtsbaum: Markus Lindner (Mitte) bleibt Trainer bei Turo Darfeld, sehr zur Freude der Verantwortlichen Alexander Vollmer (links), Guido Albers (2. von links), Konrand Lengers (2. von rechts) und Christian Espelkott. Foto: Frank Wittenberg

Klein, aber fein ist der Kader. Von langwierigen Verletzung sind sie verschont geblieben in der Hinserie – „und Carsten Daldrup stand häufiger als gedacht zur Verfügung“, verweist Lindner darauf, wie wichtig der studierende Offensivmann für sein Team ist. „Wir haben sicher auch mal Glück gehabt“, weiß der 45-Jährige. Und doch sei die positive Zwischenbilanz eine logische Konsequenz, ergänzt Co-Trainer Guido Albers: „Wir hatten ja schon in der Rückrunde der Vorsaison nur drei Spiele verloren.“

Entsprechend zufrieden sind die Verantwortlichen der Turo-Fußballer. Konrad Lengers und Christian Espelkott wirken erfolgreich im Hintergrund und erhalten künftig prominente Verstärkung: Weil Stefan Albers und Bernd Albring kürzertreten wollen, werden sich Alexander Vollmer und Guido Albers im „Team hinter dem Team“ einbringen. Beide sind noch aktiv, wollen aber am Saisonende die Treter an den Nagel hängen. „Die Zeit ist reif“, sagt Guido Albers, der im März 44 Jahre jung wird, aber noch immer zu den besten Kickern der Liga gehört. Dass sie sich nicht einfach zurückziehen, sondern künftig an anderer Stelle für den Verein arbeiten wollen, freut Konrad Lengers besonders: „Wir brauchen gute Ideen und tatkräftige Leute, damit der Ball weiter rollt.“ In organisatorischen Dingen erhalten sie zudem wertvolle Unterstützung von Frank Bäumer.

Gemeinsam mit dem Trainer bastelt das Quartett am Kader für die neue Spielzeit. „Wir haben bereits mit allen Spielern gesprochen“, berichtet Christian Espelkott. „Alle bleiben!“ Das gelte auch für Torwart Jan Reuter und Mittelfeld-Motor Gabriel Helms. „Gabriel hat andere Anfragen gehabt, wird aber weiter bei uns spielen“, freut sich Espelkott. „Er trägt den Turo-Spirit mit.“ Lediglich Gjemjal Perzhollaj werde nicht mehr das volle Pensum mitmachen, aber als Standby-Spieler erhalten bleiben. Was noch besetzt werden muss, ist die Rolle des spielenden Co-Trainers, die Guido Albers ausübt. „Wir sind in Gesprächen und zuversichtlich, dass wir bald eine gute Lösung haben“, erklärt Markus Lindner.

Der Trainer wird es richten. Im Sommer 2016 hat er die Mannschaft übernommen und trotz vieler Abgänge weit weg von der Abstiegszone auf Rang zehn geführt. Jetzt mischen die Darfelder sogar weit oben mit und haben auch klare Niederlagen wie ein 0:6 gegen die SG Coesfeld 06 locker weggesteckt. „Wir spielen nicht den Hurra-Fußball. aber das, was der Kader von Woche zu Woche hergibt“, sagt Lindner. Die Entwicklung sei super – junge Spieler wie Simon Albers, Marius Röttgering und Steffen Lausemann lernen von Woche zu Woche dazu. Mit Julius Fliß, Simon Gövert und Jannick Schröer sitzen die nächsten Youngster in den Startlöchern – „und Typen wie André Uphaus und Sven Bednarz haben sich zu Führungsspielern entwickelt.“

Der Trend passt. Rückschläge werden sie wegstecken. „Der Trainer trifft den Nerv der Spieler, deshalb arbeiten wir gerne mit ihm weiter“, betont Konrad Lengers. Bei Markus Lindner rannte er mit diesem Ansinnen offene Türen ein, denn der 45-Jährige fühlt sich in Darfeld und bei Turo privat und sportlich pudelwohl. „Hier gibt es ein tolles Umfeld mit vielen Ehrenamtlichen“, lächelt er. „Da wird mir viel abgenommen.“

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