Fußball: SW Holtwick setzt ab dem Sommer auf das Duo Johannes Dönnebrink und Mario Beeke
Gemeinsam statt einsam

Holtwick. Das Gespräch ging schnell über die Bühne. Die Konstellation mit einem Trainerduo, Johannes Dönnebrink auf dem Feld und Mario Beeke überwiegend an der Seitenlinie, entsprach schnell der Wunschvorstellung der Verantwortlichen. „Wir freuen uns über diese Lösung“, blickt Thomas Fedder, Vorsitzender bei SW Holtwick, optimistisch in die Zukunft. „Beide kennen sich gut, beide sind gleichberechtigt.“ Und Beeke, der noch bis zum Saisonende den Bezirksligisten Adler Weseke trainiert, könne seine Erfahrung beim A-Ligisten einbringen.

Donnerstag, 11.01.2018, 08:44 Uhr

Fußball: SW Holtwick setzt ab dem Sommer auf das Duo Johannes Dönnebrink und Mario Beeke: Gemeinsam statt einsam
Geht in sein drittes Trainerjahr bei SW Holtwick: Johannes Dönnebrink. Foto: Frank Wittenberg

Nachdem Ahmed Ibrahim seinen Abschied angekündigt hatte, musste neu überlegt werden – „ich wollte gerne in Holtwick weitermachen, weil ich mich sehr wohl fühle“, erklärt Dönnebrink. „Und der Verein wollte die Arbeit mit mir ebenfalls fortsetzen.“ Weil es im Duo gut funktioniere, machte sich „Jojo“ auf die Suche nach einem neuen Partner und stieß schnell auf Mario Beeke, mit dem er von 2014 bis 2016 schon beim SV Gescher zusammengespielt hatte. Nicht ändern soll sich der Weg, auf Holtwicker Jungs zu setzen, betont Dönnebrink. Dabei rücken auch Youngster wie Jan-Philipp Fleige (SuS Stadtlohn) und Tom Kuschel (GW Nottuln), die zurzeit außerhalb spielen, in den Fokus.

Beeke selbst, wie Dönnebrink Gescheraner, hat in der Jugend bei Preußen Münster und SuS Stadtlohn gekickt, anschließend bei den Senioren des SuS und bei Eintracht Ahaus, ehe er für zwei Jahre nach Gescher zurückkehrte, darunter ein Jahr als Co-Trainer von Zoui Allali. Im Sommer 2016 übernahm er den Bezirksligisten Adler Weseke, den er am Saisonende nach zwei Jahren verlassen wird. „Am liebsten mit dem Klassenerhalt“, betont der 31-Jährige. „Dann haben wir ein großes Ziel erreicht.“

Die Anfrage Dönnebrinks und das Interesse der Holtwicker habe ihn geehrt – wobei Mario Beeke eine wichtige Bedingung erfüllen wird: Er wird sonntags überwiegend an der Seitenlinie stehen und nur noch im Notfall auflaufen. „Angesichts meiner anhaltenden Verletzungsprobleme passt das ganz gut.“ Völlig unbekanntes Gebiet betritt er dabei freilich nicht. „Seitdem Jojo und Ahmed in Holtwick Trainer sind, haben wir einige Testspiele gegeneinander bestritten“, erzählt Beeke. „Das war immer ein sehr unangenehmer Gegner.“

In Weseke hatte er vor zwei Jahren zugesagt, als die Mannschaft auf Platz fünf der A-Liga stand – und im Sommer übernahm er das Team plötzlich als Bezirksligist. Ob das in Holtwick auch noch klappen kann? „Schade, dass sie so schlecht gestartet sind“, sagt der 31-Jährige, der die Entwicklung der Schwarz-Weißen genau mitverfolgt: „Eine Mannschaft mit sehr viel Potenzial.“ Daran wollen sie gemeinsam arbeiten, Jojo Dönnebrink und Mario Beeke. Der „Neue“ freut sich schon auf die Herausforderung: „Ich habe richtig Bock darauf!“

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